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Hilfe, die hundertprozentig ankommt

Nah am Nächsten: missio-Länderreferent Matthias Vogt in einem Flüchtlingslager im Kongo. © Hartmut Schwarzbach / missio

Am Anfang ist der Elan groß: Ein Einzelner oder eine Gruppe hat private Kontakte in ein afrikanisches Dorf und will helfen. Dann aber stockt das Projekt dort, und hier finden sich nicht genug Spender. Die Partnerschaften, die missio vermittelt, sind sicher. Wir erklären, warum.

Erst mit der Unterstützung von missio konnten wir viele Projekte in der Diözese Bukoba verwirklichen. Diese Hilfe ist zuverlässig und unschätzbar wertvoll“, sagt David Kamugisha. Der Priester setzt sich in Tansania für von HIV/Aids betroffene Familien ein und ist einer von mehr als 1.000 missio-Projektpartnern in Afrika, Asien und Ozeanien. Sie alle engagieren sich aufgrund ihrer Glaubensüberzeugung für Menschen, die auf der Schattenseite des Lebens stehen. Ihr Glaube verbindet sie mit den Spendern in Deutschland, die weit über 2.000 missio-Projekte im Jahr möglich machen. Eine Auswahl der Projekte bieten wir Ihnen hier an.

Projektpartnerin:Schwester Dominique setzt sich für Mütter und Kinder ein. © Hartmut Schwarzbach / missio

Wer ein konkretes Anliegen wie das von David Kamugisha unterstützen will, ist bei der missio-Projektvermittlung an der richtigen Adresse. Die Rentnerin, die jeden Monat 20 Euro überweist, ist hier genauso willkommen wie das Geburtstagskind, das um Spenden statt Geschenke bittet, die Pfarrgruppe oder die Firma. Sie alle können sicher sein, dass ihr Geld in das Projekt fließt, das sie fördern. Dafür hat missio sorgfältige Kontrollen entwickelt. Wie gut sie funktionieren, erlebte Angela Mispagel, 42, Leiterin des Referats Projekte und Partnerschaften, kürzlich bei einer Reise mit Länderreferent Burchard Schlömer nach Tansania.

Frau Mispagel, was hat Sie bei Ihrer Reise am meisten beeindruckt?

Die Dankbarkeit und Lebensfreude der Menschen. Egal, wohin wir kamen, überall hat man uns gezeigt, was mit missios Hilfe auf die Beine gestellt wurde. Das hat uns bestätigt: missio-Projekte sind gut angelegtes Geld. Aber zu sehen, wieviel noch fehlt, war manchmal hart. Am schlimmsten war es bei den Teresien-Schwestern in Bukoba. Die Novizinnen wohnen in einem total baufälligen Gebäude mit Asbestdach. Im vergangenen Jahr sind dort sechs junge Ordensschwestern an Krebs gestorben. Weil lange niemand von ihnen wusste, wie gefährlich der Baustoff ist, haben sie auch das Regenwasser vom Dach aufgefangen. Da muss jetzt so schnell wie möglich etwas passieren.

Also ein potenzielles neues Projekt?

Ja, wenn ein Antrag mit Empfehlung des Ortsbischofs vorliegt, wie sie für jedes missio-Projekt Voraussetzung ist, und der Länderreferent ihn geprüft hat, kann er das Projekt in der Projektkonferenz vorschlagen. Erst nach der Fachberatung dort und der Bewilligung durch den missio-Vorstand bieten wir es unseren Spendern an.

Wer kann sich an Sie und Ihre Mitarbeiter bei der missio-Projektvermittlung wenden?

Jeder, der ein Projekt in Afrika, Asien oder Ozeanien unterstützen möchte. Wir freuen uns über jeden Euro.

Willkommene Gäste: Burchard Schlömer und Angela Mispagel in Tansania. © Angela Mispagel / missio

Wie finden Spender das passende Projekt?

Wer sich für eine konkrete Projektförderung interessiert, kann uns zum Beispiel ein Land, eine Region oder ein Anliegen wie Ausbildung oder Frauenförderung nennen, das ihm am Herzen liegt. Wir stellen ihm dann entsprechende Projektbeschreibungen zusammen. Manche Spender sagen aber auch: „Schicken Sie mir einfach das, wofür Sie im Moment dringend Geld brauchen.“

Und was ist, wenn ein Projekt die eigenen finanziellen Möglichkeiten übersteigt?

Projekte, die wir den Spendern vorstellen, haben ein bestimmtes Finanzvolumen, damit sie durchführbar sind. Aber der Einzelne muss die Summe nicht zu 100 Prozent aufbringen. Wir wissen, dass sich vorher oft nicht sagen lässt, wie viel ein Basar oder Konzert einbringt. Unsere Aufgabe ist es, Spender zu suchen, bis wir das Projekt finanziert haben. Notfalls müssen wir Geld aus den Spenden ohne Verwendungszweck zuschießen.

Für wie lange verpflichtet sich der Spender?

In der Regel genehmigt missio Projekte für einen Zeitraum von drei Jahren. Spender können einmalig, monatlich oder pro Quartal Geld dafür überweisen. Das geht sehr einfach auch für die Projekte, die wir Ihnen online vorstellen. Sie gehen keinerlei Verpflichtung ein. Wir möchten, dass sie „Ihr“ Projekt nicht nach dem Finanzvolumen aussuchen, sondern danach, was ihnen am Herzen liegt.

Ihr Draht zu missio

Haben Sie weitere Fragen zum Thema Projekte und Partnerschaften? Angela Mispagel ist für Sie da.

Welchen Unterschied macht es, ob ich privat oder über ein Projekt unterstütze?

Einen großen! Wenn eine Pfarrei ihr eigenes Projekt unterstützt, muss sie selber leisten, was sonst missio übernimmt: Den Antrag und die Umsetzung des Projekts prüfen, Rückfragen stellen, Geld überweisen. Das ist zeit- und kostenintensiv. Erst letzthin hat mir ein Eine-Welt-Kreis, der schon lange ein Projekt in Afrika unterstützt, Folgendes erzählt: Als nach Jahren endlich Spender zu den Projektpartnern gereist sind, mussten sie feststellen, dass ein Teil ihrer Gelder zweckfremd eingesetzt worden war. missio-Projektpartner hingegen müssen die Verwendung von jedem Euro belegen. Aufgrund ihrer Erfahrungen können unsere Länderreferenten einschätzen, ob die aufgeführten Summen realistisch sind. Zudem wissen unsere Partner, dass missio über gute Kontakte vor Ort verfügt und nicht nur der Bischof ihr Projekt im Auge behält, sondern es auch der Länderreferent bei seinen Reisen prüft. Auf jeden Fall erhalten unsere Spender den ins Deutsche übersetzten und oft auch bebilderten Abschlussbericht „ihres“ Projekts.

Kann der Spender sein Engagement steuerlich geltend machen?

Ja. Alle steuerpflichtigen Personen erhalten eine Spendenquittung.

bg

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