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Glauben teilen. weltweit.

Christen müssen prophetisch sein

Jeremia, Jona, Amos: Auf den ersten Blick haben uns die Propheten aus dem Alten Testament heute wenig zu sagen. Doch wer, wie Schüler aus Haren im Emsland, genauer hinschaut, stellt fest, dass sie ziemlich modern sind – und was „Glauben teilen. Weltweit.“ wirklich bedeutet.

An der Seite der Armen: Schwester Namrata setzt sich im Norden Indiens für die Rechte der Frauen ein.
An der Seite der Armen: Schwester Namrata setzt sich im Norden Indiens für die Rechte der Frauen ein. © Fritz Stark / missio

Eigentlich standen Propheten auf dem Lehrplan. Klaus Schawe hatte seinen Schülern am Gymnasium Haren an der Ems Beispiele aus der Bibel vorgestellt – Jeremia, Jona, Amos mit seiner berühmten Schandrede, in der er dem Volk Israel den Spiegel vorhält. Der Stoff klingt sperrig, aber der Religionslehrer versteht es, ihn seinen Achtklässlern schmackhaft zu machen. Denn genau betrachtet sind die alttestamentarischen Propheten hoch aktuell: Es sind Menschen, die den Mut haben, anders zu sein. Die es wagen, gegen den Strom, den „Mainstream“, zu schwimmen, die den Mächtigen die Stirn bieten, Missstände offen benennen und sich an die Seite der Schwachen stellen. Diese Haltung beeindruckt die Jugendlichen. Als sie lesen, unter welchen Bedingungen Nähererinnen in Honduras arbeiten müssen, sind sie betroffen. „Die Schüler in diesem Alter haben ein sehr hohes Gerechtigkeitsempfinden“, sagt Schawe. Sie sind sich einig, dass man angesichts dieser menschenunwürdigen Zustände nicht schweigen darf, seine Stimme erheben und Unrecht anprangern muss. Aber was können sie tun?

Es trifft sich, dass ihr Religionslehrer im missio-Magazin gerade einen Artikel gelesen hat, der gut zum Thema passt. Unter dem Titel „Die Frohe Botschaft an die Ränder tragen“ berichtete „kontinente“ in seiner November/ Dezember- Ausgabe über das Jahr des Glaubens und die missio-Aktion „Glauben teilen. Weltweit“. Dabei hatten auch missio-Projektpartner geschildert, was ihr Glauben für sie bedeutet.

Diese sehr persönlichen Bekenntnisse, oft geprägt von erschreckenden Erfahrungen wie extremer Armut oder Missachtung der Menschenrechte, sprechen die Schüler an. Was Schwester Lorena Jenal aus Papua-Neuguinea, Pater Max Abalos von den Philippinen und der Priester Maurice Kwairanga aus Nigeria schreiben, wirkt auf sie wie eine Herausforderung. Schnell sind sich die Jungen und Mädchen einig, dass sie so etwas auch machen wollen: formulieren, was ihnen ihr Glaube bedeutet und worauf es eigentlich ankommt im Leben als Christ.

Not fordert Christen heraus

So erreichen die Redaktion wenig später ihre Leserbriefe. Vor allem Pater Max, der sich auf den Philippinen für Menschen einsetzt, die auf dem Friedhof leben, beeindruckt die Schüler. Wenn er schreibt, die wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Nöte dieser Familien ernst zu nehmen und ihnen zu helfen, bedeute, Gottes Botschaft von der Rettung aller Menschen ein Gesicht zu geben“, befindet er sich in guter Gesellschaft mit Propheten, die wie Amos soziale Missstände anprangerten. Es ist die Haltung, die auch Papst Franziskus angesichts eines ungebremsten Kapitalismus’ von uns Christen fordert. Eine Wirtschaft, die viele ausschließt, töte, so der Heilige Vater. „Die Würde des Menschen und das Gemeingut gelten mehr als das Wohlbefin den einiger, die nicht auf Privilegien verzichten wollen“, schreibt er in in seiner ersten Enzyklika „Evangelii Gaudium“. „Wenn jene Werte bedroht sind, muss eine prophetische Stimme erhoben werden.“ Dazu möchte auch die missio-Ausstellung „Glaubenszeugen“ ermutigen. Von Mutter Teresa über Papst Johannes Paul II. bis zur Sängerin Patricia Kelly stellt sie Menschen vor, die ihr Christsein auf besondere Weise bezeugen.

Glauben teilen. Weltweit.

Zahlreiche Impulse bereichern unser spirituelles Leben.
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Ausstellung "Glaubenszeugen"

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