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Menschenrechtspreis für Schwester Stella

Für internationale Aufmerksamkeit hat die Verleihung des Weimarer Menschenrechtspreises an die missio-Projektpartnerin Stella Matutina gesorgt. Die philippinische Missionsbenediktinerin erreichten Gratulationen und Medienberichte aus Europa, den USA, Asien und Afrika.

Familien in Not: Schwester Stella hilft Goldschürfern auf der philippinischen Insel Mindanao.
Glückwünsche ZDF-Journalistin Gundula Gause lobte in ihrer Laudatio Schwester Stellas Engagement für Menschenrechte. © Harald Oppitz / missio

Mit Standing-Ovations applaudierte das Publikum, als die ZDF-Journalistin und missio-Schirmherrin Gundula Gause die Laudatio auf die 47-jährige Missionsbenediktinerin hielt. Die engagierte Ordensfrau werde mit diesem Preis ausgezeichnet, weil sie „die schwer wiegenden Menschenrechtsverletzungen in ihrer Heimat anprangert, die in Zusammenhang mit dem Goldabbau internationaler Konzerne auf der philippinischen Insel Mindanao stehen“.

missio-Präsident Prälat Klaus Krämer wies in seiner Rede darauf hin, dass Schwester Stella ihr Leben riskiere, um den Ärmsten zu helfen. „Wir brauchen so mutige Menschen, die ihre Stimme erheben. Stella Matutina weiß, wie es sich anfühlt, wenn man einen Gewehrlauf an der Schläfe spürt.“ Die Katholikin war im Jahr 2009 von Bewaffneten überfallen worden und erhält bis heute Morddrohungen.

Faires Gold

Im Rahmen der Veranstaltungen zum Menschenrechtspreis zeigte sich durch eine Ausstellung zum Thema „Ethisches Gold“ eine langfristige Vision für eine friedliche und gerechte Lösung des Konflikts. „Ich träume davon, dass es faire Goldprodukte aus den Philippinen geben wird, deren Verkauf die Menschen in meiner Heimat ernährt und die in Ländern wie Deutschland erhältlich sein werden“, erklärte die Preisträgerin.

Glückwünsche erhielt die philippinische Ordensschwester auch aus der Demokratischen Republik Kongo von Erzbischof Maroy. „Ich sehe eine starke Verbindung zwischen der Arbeit von Schwester Stella und unserer Mission in Bukavu. Die Mineralien sollten eine Chance für unsere lokale Wirtschaft sein. Sie sollen nicht der Grund für Konflikte und die Ursache für eine unfaire Ausbeutung sein“, erklärte Erzbischof Maroy, der im Jahre 2012 mit dem Weimarer Menschenrechtspreis ausgezeichnet wurde und seitdem die Aktion Saubere Handys unterstützt.

Erzbischof Maroy (l.), Sr,. Matutina Stella mit missio-Präsident Prälat Krämer (M.), Fr. Shay Cullen (r.)

In den vergangenen Jahren wurden damit insgesamt drei missio-Projektpartner mit dem begehrten Menschenrechtspreis der Goethe-Stadt ausgezeichnet. So wurde zu Beginn der Aktion Schutzengel Pater Shay Cullen im Jahr 2000 für sein Engagement gegen Sextourismus und Kinderprostitution geehrt.

missio unterstützt die Menschenrechtsarbeit von Schwester Stella und der Organisation SAMIN, einer Vereinigung von Ordensfrauen, mit Spenden aus Deutschland.

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