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missio-Projektpartnerin kommt nach Deutschland

© Bildersturm Filmproduktion GmbH

Kongo-Film und Katholikentag

Sie lachen, singen und tanzen. Fröhliche afrikanische Frauen zeigt der Film, der im März in den Kinos und im folgenden Jahr im Fernsehen ausgestrahlt wird. Doch die positive Passage bildet lediglich einen kleinen Teil des Dokumentarfilms mit dem Titel „Voices of Violence“, der erahnen lässt, wie grausam die Lebenswirklichkeit von Frauen normalerweise in der Demokratischen Republik Kongo ist. Als „Welthauptstadt“ der sexuellen Gewalt bezeichnen offizielle Stimmen der Vereinten Nationen das afrikanische Land.

Die deutsche Filmemacherin Claudia Schmid lässt jene Frauen zu Wort kommen, deren Hilfeschreie niemand hört. So ist der Kinostart ganz bewusst im Umfeld des Weltfrauentages am 8. März 2016 geplant. „Hätten wir nicht Hilfe bekommen, wären einige verrückt geworden“, sagt die 53-Jährige Vumilla. Sie wurde von Rebellen brutal vergewaltigt. Vor ihren Augen töteten sie ihre kleine Tochter. Dann wurde Vumilla mit anderen Gefangenen ins Rebellenkamp verschleppt. Sie mussten das Diebesgut der Rebellen tragen und wurden als Sexsklavinnen gequält. Wer auf dem qualvollen Marsch zu erschöpft war, hörte nur noch den Satz „Jetzt kannst du ewig ruhen“. Dann fiel ein tödlicher Schuss.

Vumilla selber überlebte und wurde schließlich von Regierungssoldaten befreitet. Vollkommen traumatisiert fand sie Hilfe bei der missio-Projektpartnerin Thérèse Mema, die selber in dem Film nicht erscheint, aber jene entscheidende Kraft ist, die die Frauen wieder ins Leben zurückführt.

Aus diesem Grund wird Thérèse Mema als Special Guest bei den Kino-Premieren in Köln, Aachen, Hamburg, Berlin und weiteren Städten dabei sein, um über die Hilfe für die Frauen im Kongo zu berichten. Gleichzeitig will die kongolesische Traumaexpertin bei dieser Gelegenheit und auf dem Katholikentag in Leipzig über eine der Ursachen für den grausamen Konflikt im Kongo sprechen. „Der Krieg im Kongo hat etwas mit Euren Handys zu tun“, sagt Thérèse Mema und kritisiert den Handel mit Konfliktminerialien, die in dem afrikanischen Land so reich zu finden sind und von der Mobilfunkbranche so dringend benötigt werden. Die Schutzengel-Aktion für Saubere Handys ist für die engagierte Katholikin daher ein Herzensanliegen.

Linktipps

  • Kongo-Film ab März 2016 im Kino

    Im Mittelpunkt des Films „Voices of Violence“ stehen die Geschichten der Frauen in den Traumazentren im Kongo, die mit Unterstützung von missio aufgebaut wurden. Die Filmemacherin Claudia Schmid will mit ihrer Dokumentation auf die Menschenrechtsverletzungen gegen Frauen aufmerksam machen. „Die Frauen erzählen von ihrem Kampf ums nackte Überleben, ihren Ängsten und Hoffnungen und ihren aktuellen Versuchen, ein neues Leben jenseits der Gewalt aufzubauen“, erklärt Claudia Schmid. Erste Ausschnitte sind dem folgenden Kurzfilm zu sehen.

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  • Kongo, Krieg und Handys

    Geben Sie uns Ihre Stimme gegen Geschäfte mit blutigem Coltan, das zur Herstellung von Handys benötigt wird und um das es fürchterliche Kriege gibt.

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