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Inhalt

Ausgebrannt im Feuerofen

Von morgens bis abends schleppen sie Steine, karren sie zum Ofen und füllen ihn. Chanda ist sieben, Sarun elf. Beide schuften in einer Ziegelei in Kambodscha – und hoffen, dass sie endlich jemand aus dieser Hölle holt. So wie ihre Schwester Ry.

Text: Beatrix Gramlich - Fotos: Hartmut Schwarzbach

Schweißtreibend: Ein Ziegel wiegt knapp ein Kilo. Schon die Kleinen schleppen vier Steine auf einmal und schichten sie im Ofen bis unter die Decke.
Schweißtreibend: Ein Ziegel wiegt knapp ein Kilo. Schon die Kleinen schleppen vier Steine auf einmal und schichten sie im Ofen bis unter die Decke.

Es dauert ein paar Minuten, bis der Körper Alarm schlägt. Schon nach den ersten Schritten bilden sich Schweißperlen auf der Stirn. Die Kleidung klebt wie eine zweite Haut. Unter dem Stoff sammeln sich kleine Rinnsale und kitzeln den Rücken hinunter. Ein Ofen, in dem gerade eine Ladung von 5000 Steinen gebrannt worden ist, schickt beißende Rauchschwaden zum Dach. Zehn Tage lang haben die Arbeiter in der Ziegelfabrik das Feuer geschürt, um die Temperaturen bei tausend Grad zu halten. Vier weitere dauert es, bis die Steine so weit abgekühlt sind, dass sie sie anfassen und entladen können. Vorbei an Paletten von Ziegeln, die zum Trocknen ausgelegt sind, manövrieren zwei Kinder eine schwere Holzkarre. Der Junge zieht, das Mädchen stemmt sich mit seinem ganzen zarten Gewicht von hinten dagegen. Ihre Muskeln sind bis aufs Äußerste gespannt, die kleinen Gesichter vor Anstrengung verzerrt. Mit einer Ladung Backsteine arbeiten sich die zwei durch die Asche, die knöcheltief den Boden bedeckt. Alles hier riecht nach Asche: Haare, Hände, Kleidung, die ganze stickig-heiße Luft in der Wellblechhalle. Und die vier Öfen produzieren ständig Nachschub. Manchmal wirbelt eine Bewegung oder ein Windstoß die feinen grauen Partikel auf. Sie setzen sich zwischen die nackten Zehen der Kinder, in ihre verschwitzen Gesichter, auf ihr Essen.

Kinder schuften von klein auf

Chanda bun Nak ist sieben, ihr Bruder Sarun elf. Wie ihre große Schwester Ry schuften sie von klein auf in Kambodscha in einer Ziegelfabrik. Ihr Tag beginnt morgens um sieben und dauert bis Sonnenuntergang – genauso lange wie der ihrer Eltern. Der Lohn für die Familie richtet sich nach der Anzahl der Ziegel, die sie produziert. Jede helfende Hand bringt da ein paar Cent mehr. Zum Leben reicht es trotzdem kaum. Bis heute ist die Herstellung von Ziegeln oder Backsteinen in Kambodscha weitgehend Handarbeit. In Battambang, der zweitgrößten Stadt des Landes, reiht sich an der Landstraße Richtung Thailand eine Ziegelei an die andere. Die älteren erinnern mit ihrem ockerfarbenen Ofen an einen zu groß geratenen Bienenkorb. Wenn die Nachmittagssonne die windschiefen Gebäude in ihr warmes Licht taucht, bilden sie eine malerische Kulisse vor der trockenen Graslandschaft. Doch die Idylle trügt. Die Plackerei in den Fabriken ist mörderisch.

Kraftraubend: Sarun (li.) und Chanda (re.) quälen sich mit ihrer Holzkarre durch die Asche. Die ganze Halle, in der auch ihre Hütte steht, ist voll davon.
Kraftraubend: Sarun (li.) und Chanda (re.) quälen sich mit ihrer Holzkarre durch die Asche. Die ganze Halle, in der auch ihre Hütte steht, ist voll davon.

Ich hatte nur einen Gedanken: Ich muss Geld verdienen.

Ry bun Nak, 26, ehemalige Kinderarbeiterin

Glücklich: Wie ihrer großen Schwester Ry haben die Salesianerinnen auch Sok (Mitte) ein neues Leben eröffnet.

Von klein auf übernehmen die Kinder dieselbe Arbeit wie die Erwachsenen: Sie füllen Ton in das altertümliche Diesel-Ungetüm, das aussieht wie ein riesiger Fleischwolf und sie in stinkende Rußschwaden hüllt. Unter lautem Geknatter formt die Maschine quaderförmige, luftgelöcherte Stränge, die die Arbeiter mit einem Drahtrahmen in einzelne Ziegel teilen. Die Kinder helfen, die Steine zum Trocknen auszulegen, sie zum Ofen zu karren und in seinem Inneren zu schichten. Dabei müssen sie sorgfältig vorgehen und schwindelfrei sein. Denn die Verboten: Kinderarbeit steht in Kambodscha unter Strafe. Doch die Armut zwingt 1,5 Millionen Jungen und Mädchen zu schuften. Ziegel werden nach einem ausgeklügelten System bis unter die Decke gestapelt und dienen zugleich als Treppe nach oben. Jeder Stein wiegt ein knappes Kilo. Oft wuchten schon die Kleinen vier auf einmal und hieven sie in den Ofen. Ihre Väter schleppen das Drei- bis Vierfache. Wer gut ist, schafft 250 Ziegel am Tag. Damit kommt er am Monatsende auf einen Lohn von rund 30 Euro. Dieselbe Zahl Ziegel bringt dem Fabrikbesitzer das Zwanzigfache. Sarun und Chanda kennen nichts anderes. Sie sind in der Ziegelei geboren, als Baby haben sie hier im Dreck gespielt. Sobald sie groß genug waren, mussten sie wie ihre Schwester Ry und die anderen sechs Kinder mit anpacken. Eine Schule haben sie nie besucht. Ihr Zuhause ist ein Verschlag aus wild zusammengezimmerten Pappteilen, der hinten in der Fabrikhalle unter dem Wellblechdach klebt. Die wenigen Quadratmeter innen reichen gerade zum Schlafen und um eine Handvoll Habseligkeiten aufzubewahren: zwei, drei Tüten mit Kleidung, ein paar verbeulte Kochtöpfe, billiges Plastikgeschirr. „Das Geld reichte nie zum Essen“, erinnert sich Ry. „Manchmal gab es nur Reis und Fischbrühe, damit wir wenigstens etwas Geschmack hatten. Manchmal haben wir Haferschleim mit Wasser gekocht. Und manchmal hatten wir gar nichts.“ Heute steckt Ry ihrer Mutter hin und wieder etwas Geld zu. Doch seit sie in der 300 Kilometer entfernten Hauptstadt Phnom Penh lebt und dort im Schulzentrum der Salesianerschwestern arbeitet, sieht sie ihre Familie nur noch selten. Umso größer ist die Freude, als sie jetzt auftaucht. Schon am Eingang laufen ihr die kleinen Geschwister aufgeregt entgegen.

Chance auf ein neues Leben

Ry ist das Tor zu einer anderen Welt. Ry trägt saubere Kleidung, braucht nicht zu hungern, hat einen guten Job und sogar Lesen und Schreiben gelernt. Ry hat es geschafft, diesem Teufelskreis aus Schmutz, Armut und Ausbeutung zu entkommen, und sie trotzdem nicht vergessen. Im Gegenteil: Die 26-Jährige setzt alles daran, ihnen zu helfen. Eisern spart sie ihren Lohn, damit ihre Familie die elende Hütte verlassen und endlich unter menschenwürdigen Bedingungen wohnen kann. Die junge Frau hat einflussreiche Fürsprecher: Die Salesianerinnen, die sie vor fünf Jahren von der Plackerei in der Ziegelfabrik befreit und ihr eine Ausbildung ermöglicht haben, greifen ihr auch jetzt unter die Arme. Zwei von ihnen begleiten sie heute: Schwester Sarah García und Schwester Ludmilla Anzic. Die Ordensfrauen sind missio-Projektpartner und bei bun Naks gern gesehene Gäste. Denn auch Rys kleine Schwester Sok haben sie vor zwei Jahren aus der Ziegelei nach Phnom Penh in ihre Schule geholt. Die 13-Jährige ist mit zu Besuch und überglücklich, als ihre Mutter sie in die Arme schießt. Auch auf Rys Gesicht strahlt die Freude über das Wiedersehen. Heute ist sowieso nichts wie sonst. Normalerweise herrscht um diese Zeit geschäftiges Treiben auf dem Gelände, auf dem drei Familien mit ihren Kindern leben und arbeiten. Doch jetzt lassen die anderen sich nicht blicken. Der Ziegeleibesitzer hat Wind vom Besuch der Schwestern bekommen und angeordnet, dass die Leute heute nicht arbeiten dürfen. Er weiß genau warum.

Schlammschlacht: Ton stampfen ist Frauensache. Ry (re.) packt wie früher mit an.
Schlammschlacht: Ton stampfen ist Frauensache. Ry (re.) packt wie früher mit an.
Verboten: Kinderarbeit steht in Kambodscha unter Strafe. Doch die Armut zwingt 1,5 Millionen Jungen und Mädchen zu schuften.

Kinderarbeit ist in Kambodscha gesetzlich verboten. Die Realität aber sieht anders aus: Nach einer Studie der Weltbank müssen 1,5 Millionen Jungen und Mädchen, das sind 40 Prozent aller Kinder zwischen sieben und 17 Jahren, in dem asiatischen Land helfen, ihre Familien zu ernähren. Ein Drittel der 14 Millionen Einwohner lebt von weniger als einem halben Dollar pro Tag. „Hier arbeiten keine Kinder“, beeilt sich Sokly zu versichern. Dem jungen Mann gehört die Ziegelei in Pursat, in der Ry und ihre Familie früher gearbeitet haben. Er braust auf einer nagelneuen Honda heran, ist gut gekleidet und gibt freundlich Auskunft über die Produktion. Aber Schwester Sarahs offenkundiges Interesse an den vielen Kindern auf seinem Gelände versetzt ihn augenblicklich in Hab-Acht-Stellung. Als sie ankommt, schleppt ein Junge, der wohlwollend geschätzt kaum älter als zehn sein dürfte, gerade einen Stapel Ziegel zum Ofen. Doch mit dem Auftauchen der Ordensfrau verwandeln sich die fleißigen Kleinen schlagartig in harmlose Statisten. Die Männer im traditionellen Knoma, einem um die Hüfte geschlungenen Tuch, schichten demonstrativ weiter Steine in den Ofen. Einer von ihnen erkennt Ry und ruft ihr eine Bemerkung zu. Sie lässt sich nicht lumpen, greift einen Stapel Ziegel und packt mit an. Dann krempelt sie ihre Hosen hoch, streift die Gummilatschen ab und watet zu Toikrun auf den Matschhügel. Seit dem frühen Morgen wuchtet die junge Mutter unablässig die schwere Eisenhacke über den Kopf und treibt sie in die zähe Masse. Die Arbeit ist die einzige Chance für sie, ihre Familie durchzubringen. Während sie schuftet, sind ihre drei Kinder sich selbst überlassen. Chom Run, mit fünf Jahren der Älteste, muss auf die beiden Kleinen aufpassen, die inmitten von Asche, Tonscherben und Feuerholz spielen. Ry war so alt wie er, als ihre Kindheit schlagartig zu Ende ging. Ihre Eltern hatten sich Geld geliehen und mussten es in der Ziegelfabrik abarbeiten. Dabei waren sie auf die Hilfe ihrer Kinder angewiesen. Trotzdem hat Ry gute Erinnerungen an Pursat: „Hier war es besser als in Battambang“, sagt sie. „Wenn wir nichts mehr zu essen hatten, hat uns der Besitzer Reis geschenkt.“ Aber weil es in der Gegend oft regnet und sie bei Nässe nicht arbeiten konnten, zog die Familie fort. Denn keine Arbeit bedeutet auch keinen Verdienst. Mit 25 Kilo auf der Schulter die Leiter hoch In Battambang wurde alles noch schlimmer. Rys Vater begann, sein Elend im Alkohol zu ertränken. Wenn er betrunken war, übernahm sie seine Arbeit. „Sie hat geschuftet wie ein Mann“, erzählt Schwester Teresita García. Als die kolumbianische Ordensfrau 1992 nach Kambodscha kam, gehörte sie zu den Pionieren. Der Steinzeitkommunismus der Roten Khmer hatte die Wirtschaft des Landes völlig zerstört. Erst allmählich entstanden wieder kleine Betriebe. Später begann Schwester Teresita auf Bitten des Bischofs damit, in den Ziegeleien von Battambang nach versteckter Kinderarbeit zu suchen. Keine leichte Aufgabe. Sie musste vorsichtig sein, wenn sie den Jungen und Mädchen helfen und sich keinen Ärger mit den Fabrikbesitzern einhandeln wollte. Als die Ordensfrau Ry in der Ziegelfabrik entdeckte, konnte sie zuerst ihren Augen kaum trauen: Ry schleppte den nassschweren Ton, sie wuchtete einen halben Zentner Reisspreu auf ihre Schultern, kletterte damit die wackeligen Leitern hoch und kippte sie in den Ofen. Sie lieferte Ziegel aus, manchmal auch nachts. Eigentlich war das Männerarbeit.

Als Ry zu uns ins Schulzentrum kam, holte sie ihre Kindheit nach.

Schwester Teresita García, 46

Hoffnung: Schwester Sarah will auch Rys Geschwister aus der Ziegelei befreien.

Aber Ry schuftete wie besessen. „Mein einziger Gedanke war: Ich muss Geld verdienen“, sagt die junge Frau rückblickend. Sie erzählt stockend, immer wieder muss Schwester Teresita, die ihre Muttersprache Khmer mit ihr spricht, sie ermuntern. Schüchtern hält Ry den Blick auf ihre im Schoß gefalteten Hände gerichtet. Am liebsten würde sie in ihrem Stuhl versinken. Doch die Frau, der sie ihr neues Leben verdankt, macht ihr Mut, stärkt ihr Selbstbewusstsein und gibt ihr zu verstehen, dass sie und ihre Geschichte wichtig sind. „Wenn die Ziegel gebrannt werden, muss der Ofen zehn Tage und Nächte lang ununterbrochen beheizt werden. Dabei wechseln sich vier Leute ab“, erzählt Ry. „Aber wenn es vier sind, verdient jeder weniger. Deshalb haben wir versucht, die Schicht zu zweit zu bewältigen.“ Die überstandenen Strapazen feierten die Männer mit einem Trinkgelage, oft bis tief in die Nacht. Wenn es dunkel wurde, wurden sie zudringlich. Immer häufiger musste sich Ry gegen sexuelle Übergriffe wehren. Das war schlimmer als die Müdigkeit. „Darüber habe ich nicht viel nachgedacht“, erinnert sie sich. „Aber einen Wunsch hatte ich: Ich wollte lernen, um mir irgendwann ein Haus und andere Arbeit leisten zu können.“

Für Ry war es ein Glücksfall, als Schwester Teresita eines Tages mit einem Sozialarbeiter in der Ziegelfabrik auftauchte. Doch als die Salesianerin Ry fragte, ob sie gerne etwas lernen würde, stieg Panik in ihr auf. „Ich kann nicht mal eins und eins zusammenzählen“, brachte sie mit Mühe hervor. Trotzdem raffte sie all ihren Mut zusammen und machte sich wenig später auf den Weg ins Schulzentrum der Salesianerinnen. „Es war so peinlich für Ry“, erinnert sich die Ordensfrau. „Sie kam direkt von der Arbeit und hatte nicht einmal Zeit gehabt, sich zu waschen.“ Beim Gespräch und dem Eignungstest muss die damals 21-Jährige innerlich durch die Hölle gegangen sein. „Ich hatte das Gefühl, ich würde es nie schaffen“, gesteht sie. Als sie eine Woche später erfuhr, dass sie tatsächlich einen Platz bekam, war sie vor Freude überwältigt: Jetzt wurde ihr Traum endlich wahr! Zwei Jahre lang hat Ry bei den Salesianerinnen lesen, schreiben und schneidern gelernt. Es war die Chance ihres Lebens. Die Chance, der Ausbeutung zu entkommen und eine menschenwürdige Arbeit zu finden. Vielen anderen geht es ähnlich. In ihrem Ausbildungszentrum in Battambang unterrichten die Salesianerinnen derzeit 70 Mädchen. Die meisten haben wie Ry von klein auf geschuftet und nie eine Schule besucht. Manche wurden von ihren Eltern als illegale Feldarbeiter nach Thailand geschickt oder als Hausangestellte verkauft. Auch Ry arbeitet als Hausmädchen. Aber zu einem ordentlichen Lohn. Und in der Nähe der Frau, die ihr wie eine zweite Mutter ans Herz gewachsen ist: Schwester Teresita. Ihr Mut, ihre Herzlichkeit, ihre Liebe zu den Menschen und die Werte, die sie vermittelt, haben Ry tief beeindruckt. Sie wollte wissen, was dahintersteckt und hat nach deren Glauben gefragt. Schließlich hat sie sich zum Katechismusunterricht angemeldet. In ein paar Monaten will Ry sich taufen lassen.

Stichwort: Das missio-Kinderhilfsprogramm

Patenschaften für Kinder in der „Dritten Welt“ sind Patenschaften für Kinder in der „Dritten Welt“ sind populär. Wirksamer aber ist es, nicht einzelne, sondern möglichst viele zu fördern. Deshalb haben wir bei missio bewusst einen anderen Weg gewählt. Mit unserem Hilfsprogramm unterstützen wir Männer und Frauen der Kirche vor Ort, die Kinder in Afrika, Asien und Ozeanien auf ihrem oft schwierigen Weg begleiten. Häufig sind sie Seelsorger und Sozialarbeiter in einem und erreichen im Lauf der Jahre viele Hundert Mädchen und Jungen. Diese Erwachsenen zu unterstützen, hilft Kindern nachhaltig. Mehr unter Kinderhilfsprogramm.

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