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Bedrängte Christen

„Wir schwingen keine Sanktionskeule“

Engagiert: Michael Brand setzt sich für die Freiheit aller Religionen weltweit ein. Mit Kyabje Kirti Rinpoche sprach er über die Lage in Tibet. © Deutscher Bundestag

Der Menschenrechts-Ausschuss im Bundestag traf sich in der Wahlperiode 2009 bis 2013 zu 88 Sitzungen, er erarbeitete insgesamt 1.103 Vorlagen und besuchte 18 Länder. Das Thema Religionsfreiheit stand mehrmals auf der Tagesordnung. Aber hilft das tatsächlich bedrängten Christen? Dazu drei Fragen an den neuen Ausschuss-Vorsitzenden in der neuen Legislaturperiode, Michael Brand (CDU).

„Menschenrechtsverletzungen, Krieg, Vertreibung – von Bosnien bis Afrika bin ich da schlicht als Mensch angefasst.“ So erklärt der evangelische Christ und dreifache Familienvater Michael Brand, was ihn antreibt.

Herr Brand, was kann deutsche Politik gegenüber den Ländern tun, in denen das Recht auf Religionsfreiheit verletzt wird? Wie kann verhindert werden, dass es bei bloßen Appellen bleibt?

Deutschland zeigt durch das eigene Beispiel, wie Religionen in einem der freiheitlichsten Länder der Erde in respektvoller und kooperativer Weise miteinander umgehen. Das Grundgesetz fördert Toleranz und dämmt Intoleranz ein. International sind wir in ständigem Dialog mit Regierungen solcher Länder, in denen religiöse Minderheiten verfolgt werden – von China über Ägypten und Nigeria bis hin zur Türkei und anderen. Die Reaktionen sind sehr unterschiedlich. Wir drängen sowohl auf die Lösung konkreter Einzelprobleme wie natürlich auf den international bis zur UN-Charta verankerten Schutz der freien Religionsausübung. Wir gehen nicht mit der Sanktionskeule um her, zumal dies ein oft emotionales Thema ist, wie ja auch für uns selbst. Wir setzen auf politischen Dialog und auch auf den fast noch wichtigeren interreligiösen Dialog zwischen den christlichen Kirchen und mit vor allem islamischen Autoritäten, von deren gemäßigten Kräften es Unterstützung gibt – was besonders wertvoll ist, weil radikale Islamisten selbst gemäßigte Muslime an Leib und Leben bedrohen.

Religionsfreiheit

Doppelter Einsatz

missio in Aachen und die Gemeinschaft Sant’Egidio wollen künftig in Fragen der Religionsfreiheit enger kooperieren. Das erklärte Klaus Vellguth von missio bei der Konferenz „Religion und Gewalt“, die beide Organisationen im Februar in Rom veranstalteten. Man fühle sich mit der Gemeinschaft Sant’Egidio in der Überzeugung verbunden, dass „Dialog und die Mission der Kirche nur in einem Klima der Gewaltlosigkeit, der Religionsfreiheit und des gegenseitigen Respektes gedeihen können, und dies konkret den Menschen vor Ort weiterhilft“, so Vellguth. Der Missionswissenschaftler wies dabei darauf hin, dass die Frage, wie und ob staatliche Maßnahmen die Religionsfreiheit einschränken und religiöse Minderheiten unterdrücken, eine der entscheidenden sei – denn es setze im positiven wie negativen Sinn Maßstäbe, wie eine Gesellschaft mit religiösen Minderheiten umgehe.

... Pressemitteilung vom 19. Februar 2014

Warum überhaupt ist für Sie Religionsfreiheit ein Menschenrecht?

Weil es zum innersten Kern des Menschen gehört, sich zu seinem Glauben bekennen und ihn leben zu können. Wer diese Freiheit beschränkt, der beschränkt auch die Freiheit des Menschen insgesamt, und das für Milliarden Menschen – selbst Atheisten werden die Bedeutung nicht bestreiten.

Welche Erfahrungen machen Sie in Deutschland, wenn Sie auf die Lage von bedrängten Christen weltweit hinweisen?

Wir genießen hier Gott sei Dank ein großes Maß an Freiheit und auch an Wohlstand. Vielen hier sind die Nöte der Menschen in anderen Regionen zwar aus den Medien bekannt. Dabei kann man sich die Not von solchen Menschen oft nur schwer konkret vorstellen, deren Verfolgung nur aufgrund der Tatsache stattfindet, dass sie Christen sind. Und dass Christen inzwischen die weltweit am stärksten verfolgte religiöse Gruppe darstellen, überrascht viele noch immer. Es wächst allerdings das Gefühl dafür, dass wir gerade hier mehr tun müssen, wenn wir nicht wieder in einer Welt von Intoleranz und Hass aufwachen wollen.

Interview: Johannes Seibel

Katholikentag 2014 in Regensburg

Michael Brand ist Gast von missio Aachen während des Katholikentages in Regensburg auf dem Großpodium "Gotteskrieger, Friedensstifter und die Religionsfreiheit".

Für bedrängte Christen: "Aktion Lebenszeichen"

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