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„Nicht schweigen, sondern unterschreiben“

Aktion Schutzengel

Zwischenbilanz "Aktion saubere Handys": Über 40.000 Menschen unterstützen bislang die Aktion „Saubere Handys“ und appellieren an die Hersteller von Smartphones, keine Geschäfte mit Rebellen zu machen. Inzwischen gibt es Hoffnungssignale, doch der entscheidende Durchbruch fehlt noch.

Seit 15 Jahren sind grausame Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen in der Demokratischen Republik Kongo bekannt: Im Kampf um wertvolle Bodenschätze überfallen Milizen ganze Dörfer. Sie morden, plündern, brandschatzen und vergewaltigen. Ein UN-Menschenrechtsbericht enthüllte die Verstrickungen zwischen Rebellen und der Elektronikbranche. „Der Krieg im Kongo hat etwas mit euren Handys zu tun“, kritisiert missio-Projektpartnerin Thérèse Mema Mapenzi. Denn im Osten des Kongo kämpfen bewaffnete Milizen um die Vorherrschaft in den Coltan- und Goldminen. Durch die illegalen Verkäufe finanzieren sie ihren Krieg.

Ein Hoffnungsschimmer kam mit dem US-amerikanischen Dodd-Frank Act auf. Das Gesetz fordert von amerikanischen Unternehmen eine Offenlegung der Lieferketten von Mineralien wie Gold und Coltan. Dies ist ein Schritt in die richtige Richtung. Doch wie sauber die neuen Smartphones sind, können selbst Experten nicht genau sagen. Dazu kommt, dass asiatische Hersteller von dem amerikanischen Gesetz überhaupt nicht betroffen sind.

Die Schauspielerin Christine Urspruch unterstützt unsere Aktion Saubere Handys. © kontinente-Missionsverlag GmbH

Wie sauber ein nach ethischen Kriterien produziertes Handy sein kann, bewiesen im Jahre 2013 einige Idealisten aus den Niederlanden, die das sogenannte „Fairphone“ auf den Markt brachten. „Wir möchten Materialien in unsere Lieferkette aufnehmen, die die lokale Wirtschaft und nicht bewaffnete Milizen unterstützen. Wir arbeiten mit konfliktfreien Mineralien aus der DR Kongo, um alternative Lösungen zu fördern“, so das Geschäftsmodell von Fairphone. Mit 60.000 dieser sauberen Handys ist der Marktanteil allerdings verschwindend gering. Denn insgesamt werden in Deutschland Jahr für Jahr rund 25 Millionen Smartphones verkauft. Dies ist für missio ein Grund mehr, mit neuen Aktionsmaterialien eine zweite Offensive für die Aktion „Saubere Handys“ zu starten. Unterstützung gibt es von vielen Seiten:

„Ich unterstütze die Aktion ‚Saubere Handys‘, weil sie den Opfern, vornehmlich Frauen und Kindern, die Möglichkeit zu medizinischer Hilfe bietet, so dass sie zu einem Leben in Würde zurückfinden können“, so Schauspielerin Christine Urspruch (Foto).

Zu Wort melden sich auch katholische Verbände wie die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd). „Es ist untragbar, dass Frauen und ihre Familien Opfer von Gewalt in diesem Bürgerkrieg im Kongo sind“, erklärt die kfd-Bundesvorsitzende Maria Theresia Opladen. „Ich möchte zusammen mit den Frauen in der kfd sicher sein, dass keine Frau wegen des Kampfes um Rohstoffe für Handys leiden muss.“

Jörg Nowak

Unterstützen Sie die Forderungen der Aktion „Saubere Handys“ mit Ihrer Unterschrift.

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