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Korea als Modell für Deutschland

Von klein auf: Schon Kinder lesen und teilen Gottes Wort miteinander.

Jeder vierte Katholik der Erzdiözese Seoul macht in einer Kleinen Christlichen Gemeinschaft mit. Sie treffen sich regelmäßig, beten gemeinsam, lesen die Heilige Schrift und entdecken im Bibel-Teilen, was das Wort Gottes für ihren Alltag bedeutet. Die Gruppen verstehen sich als Kirche vor Ort und Ansprechpartner für Menschen in ihrem Umfeld. Deutsche Bischöfe und missio wollten prüfen, ob das Modell auch bei uns funktioniert.

„Ich bin beeindruckt von der tiefen Frömmigkeit und der Konzentration, mit der die Gruppenmitglieder beten, in der Bibel lesen und dann das Wort der Schrift in ihr Leben übersetzen“, sagt Weihbischof Schepers. Gerade hat er in der südkoreanischen Millionenstadt Suwon am Treffen einer Kleinen Christlichen Gemeinschaft (KCG) teilgenommen. Der Essener Weihbischof ist einer von sechs deutschen Bischöfen, die mit dem missio-Präsidenten Klaus Krämer, Mitarbeitern von missio und dem Sekretariat der Bischofskonferenz nach Korea gereist sind. Sie wollen sich informieren, wie das vor vier Jahrzehnten in Afrika entwickelte Programm, das missio von Anfang an unterstützt hat, in einem wirtschaftlich gut entwickelten Land funktioniert. Was sie in Korea erleben, spricht für sich: Da in den KCGs Menschen aus einem Straßenzug oder Hochhaus zusammenkommen, nimmt ihre Sendung ganz konkrete Formen an: Krankenbesuche, Kontakte zu „erkalteten Glaubenden“, Nachbarschaftshilfe, die Vorbereitung der Eucharistiefeier in der Pfarrkirche. „Wenn einzelne Pfarreien bis zu 250 erwachsene Taufbewerber pro Jahr haben, so ist das ein Ergebnis der missionarischen Aktivität dieser Gemeinschaften“, erklärt Bischof Peter Kan, Vorsitzender der Koreanischen Bischofskonferenz. Von solchen Zahlen kann die Kirche in Deutschland nur träumen. Prälat Krämer jedenfalls reist mit dem Vorsatz nach Hause, zu prüfen, wie Kleine Christliche Gemeinschaften auch bei uns eine zukunftsfähige Form von Kirche-Sein werden können. „Erste von missio unterstützte Versuche gibt es in mehreren Diözesen“, so der missio-Präsident.

Mehr über Kleine Christlichen Gemeinschaften finden Sie unter www.KCG-net.de.

Beatrix Gramlich, kontinente - Das missio-Magazin, Ausgabe 4/2009

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