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Standpunkt

Die Kraft des Gebets

Prälat Klaus Krämer, Präsident von missio in Aachen

„Beten Sie für uns“, lese ich oft in Briefen, die die Anträge unserer Projektpartner aus Krisenregionen begleiten. „Beten Sie für uns“ – in dieser Bitte bleibt auch in der tiefsten Verzweiflung die Stimme der Hoffnung hörbar. Andersherum ist es für viele Projektpartner eine Selbstverständlichkeit, missio und seine Förderer in ihr tägliches Gebet einzuschließen. Gebet bedeutet Beziehung, es verbindet – in Freude und in Leid. Besonders da, wo eine offene Unterstützung kaum möglich ist. Wie etwa im Iran, wo viele Menschen ihren christlichen Glauben aus Angst vor Verfolgung nur im Verborgenen leben können.

Das Gebet ist aus der Arbeit bei missio nicht weg zu denken. Spender und Förderer rufen uns an, wenn ein nahe stehender Mensch erkrankt ist oder operiert werden muss, wenn die Angst und die Sorge zu groß werden, um sie allein vor Gott zu tragen. Besucher der Kapelle im missio-Haus schreiben ihre Bitten auf und vertrauen darauf, dass ihre Nöte und Hoffnungen in den Hausgottesdiensten ins Gebet genommen werden.

Für uns bei missio ist das sehr wichtig. Es zeigt uns, dass wir nicht nur als Hilfswerk gesehen werden, sondern als Gemeinschaft, die einen gemeinsamen Glauben teilt. Eine Gemeinschaft, die aus der Hoffnung lebt, dass in Christus die Finsternis vorübergeht und das wahre Licht schon leuchtet (1 Joh 2,8).

Mit unseren Projektpartnern, den Menschen in den Projekten und mit unseren Förderern und Unterstützern leben wir inmitten einer Welt, die weit von Gerechtigkeit, Frieden, Solidarität, Barmherzigkeit und Erbarmen entfernt ist. Das Gebet verändert diese Welt nicht im Sinne einfacher und schneller Lösungen. Aber es verändert uns, und gemeinsam versuchen wir, unseren Teil dazu beizutragen, die Welt zu verändern. Wer sich von der Fürbitte anderer getragen weiß, kann über sich selbst hinauswachsen, Abgründe überwinden, Grenzen sprengen. Etwas von dieser Kraft haben wir im vergangenen Jahr gespürt, als mehrere Tausend Menschen sich an der Gebetsaktion für Christen in Ägypten beteiligt haben.

In diesem Jahr bittet missio die Christen in Deutschland darum, ihr Gebet für die Menschen in Pakistan zu öffnen. Gleichzeitig werden die Christen in Pakistan die Menschen in Deutschland in ihr Gebet nehmen. Gemeinsam werden wir beten: „Lasst uns ein Licht anzünden, unsere Hoffnung will aufleuchten.“ Damit sich Angst in Hoffnung verwandelt und Einsamkeit in Gemeinschaft.

Linktipp:
missio-Gebetsaktion für die Christen in Pakistan

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