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Schutzengel machen Kunst

Am Anfang stand die Anfrage der missio-Diözesanstelle Osnabrück, am Ende eine Ausstellung im Forum am Dom: Schüler der Angelaschule Osnabrück hatten sich im Kunst- und Religionsunterricht mit der Aktion Schutzengel Aids & Kinder auseinandergesetzt. Ihre geist- und ideenreichen Arbeiten rütteln auf, stimmen nachdenklich und haben großes Publikum verdient. Zur Vernissage kam auch missio-Präsident Klaus Krämer.

Aids ist kein leichtes Thema. Erst recht nicht, wenn es dabei um Kinder geht. Im südlichen Afrika ist jeder zehnte Mensch HIV-infiziert, jedes dritte Kind von Aids betroffen. Ein Kinderleben hängt dort am seidenen Faden – wie die Stoffteddys, die als Mobile von einer Aidsschleife baumeln. Jeder dritte ist rot und führt drastisch vor Augen, welche Lücken der HIV auf dem Schwarzen Kontinent reißt. Die Arbeit ist eine von vielen, die Schüler der Angelaschule Osnabrück im Forum am Dom ausgestellt haben. Die Exponate haben es in sich: David Börgers Mondlandung zum Beispiel, bei der die Aids-Flagge gehisst wird und unmissverständlich klarmacht: Dieses Thema geht die gesamte Menschheit an. Ulrich Szkudlareks Graffiti, in der ein schönes Mädchen im Aids-Sumpf die Versuchung symbolisiert oder das Kreuz und die Weltkugel mit der Aidsschleife.

Dennoch: Als die Schüler sich mit Aids und seinen Folgen beschäftigt haben, sind sie mitunter an ihre Grenzen gestoßen. „Ich habe versucht, mich in die Lage der Kinder hineinzuversetzen, die wissen, dass ihre Eltern sterben werden. Es ist mir einfach nicht gelungen“, gesteht ein Junge. Trotzdem haben er und die anderen das Thema mit großem Respekt vor den Betroffenen umgesetzt. „Sie haben Menschen dargestellt, die leben wollen“, kommentierte Susanne Reinartz bei der Ausstellungseröffnung. Die Lehrerin hatte Aids und die Aktion Schutzengel mit drei Kunstkursen der Oberstufe und einer Klasse 8 im Religionsunterricht behandelt. Fünf weitere Klassen arbeiteten sich in das Thema ein und bereiteten sich so auf den Besuch des Aids-Trucks vor. Der rollte pünktlich zur Vernissage auf den Domvorplatz und lockte viele Neugierige an. Rund 120 Besucher kamen, informierten sich am missio-Stand, hinterließen Handabdrücke als Zeichen der Solidarität und besuchten die Ausstellung, zu deren Eröffnung missio-Präsident Prälat Dr. Klaus Krämer eigens aus Aachen angereist war.

Aufnahme, aber keine Arbeitserlaubnis

Dass ihre Anfrage einmal solche Kreise ziehen würde, hätte sich Andrea Puke nicht träumen lassen. Vor einem Jahr hatte die missio-Diözesanreferentin bei dem Gymnasium für die Aktion Schutzengel geworben. Die enorme Resonanz hat sie schlicht überwältigt. Doch noch mehr zählt vielleicht, wie sehr das Thema die Schüler bewegt hat. Alena Droit, die die Aidsschleifen-Weltkugel mit Franziska Rehr gestaltet hat, ist überzeugt: Aids geht alle an. Diese Überzeugung wollte sie leben und ist in den Sommerferien nach Ghana gefahren.

Seit Ende August sind die Kunst-Arbeiten bei missio in Aachen zu sehen. - bg

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