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Monat der Weltmission

Protest: Ägypten steht vor der schwierigen Aufgabe, Mursi-Gegner und -Änhänger zu versöhnen. / kontinente-Innenteil, 5/2013
Protest: Ägypten steht vor der schwierigen Aufgabe, Mursi-Gegner und -Änhänger zu versöhnen. © Asad / APAimages

Welche Rolle spielt die Religion?

Wohin steuert Ägypten? Voll Sorge blickt die Welt auf das Land, das dieses Jahr bei der missio-Kampagne zum Monat der Weltmission im Fokus steht. „Ich hoffe auf einen zivilen Staat, der die Freiheit jedes Einzelnen garantiert“, erklärt der koptisch-katholische Patriarch und missio-Partner Ibrahim Sedrak. Wie Menschen vor Ort die Lage einschätzen, lesen Sie im neuen missio-Blog zur Religionsfreiheit. Wir stellen Ihnen Auszüge vor.

Die Bilder hatten Symbolkraft. Als der bisherige Verteidigungsminister General Abdel Fattah al-Sisi die Absetzung von Präsident Mursi verkündete, geschah das im Beisein von Vertretern der zivilen Opposition und von religiösen Führern. Unmittelbar nach der live im Fernsehen übertragenen Erklärung wandten sich der Scheich der einflussreichen islamischen al-Azhar-Universität und der koptisch-orthodoxe Papst Tawadros II. an das Volk. „Die Tatsache, dass Religionsvertreter wie Papst Tawadros offensichtlich in die Entscheidung über eine Entmachtung des bisherigen Präsidenten eingebunden wurden und die vorgelegte Charta für den politischen Übergang bis zur Ausarbeitung einer neuen Verfassung und der Durchfühung von Wahlen mittragen, ist eine Kehrtwende in der Politik Ägyptens“, betont der Nahost- Referent von missio, Matthias Vogt. Weil ihre Anliegen kein Gehör fanden, hatten sich die Kirchen im Januar aus dem Dialog mit Präsident Mursi zurückgezogen. Der Mann, der mit der Devise angetreten war, Präsident aller Ägypter zu sein, hatte letztlich nur die Interessen der Muslimbrüder verfolgt. Jetzt aber keimt wieder Hoffnung, dass ein Ägypten für alle Ägypter entsteht.

„Wir wissen, dass wir vor vielen Schwierigkeiten und Herausforderungen stehen, insbesondere auch vor Menschen, die von einer Diktatur profitieren“, schreibt Maged Moussa Yanni, ehemaliger Direktor des Vereins zur Förderung von Erziehung und Entwicklung in Oberägypten, im neu eingerichteten missio-Blog zur Religionsfreiheit. Wir sind wirklich erstaunt über die offiziellen Erklärungen der Amerikaner und Europäer (einer von ihnen war der deutsche Außenminister), die das Geschehen als Staatsstreich bezeichneten. Denn Millionen von Ägyptern wünschten sich einen Wechsel herbei.“

Im Monat der Weltmission richtet missio sein Augenmerk besonders auf das Land zwischen Euphrat und Nil und räumt Einschätzungen zur aktuellen Lage dort einen hohen Stellenwert ein. Grundsätzlich jedoch liefert der missio-Blog Berichte aus zahlreichen Regionen der Welt, in denen Christen unter Benachteiligungen, Schikanen und Repressionen leiden und ihren Glauben häufig nur unter großen Schwierigkeiten leben können. Nigeria, Mali, Indonesien oder Pakistan sind nur einige Länder, aus denen unsere Autoren zum Thema Religionsfreiheit schreiben. Bisher haben wir insgesamt rund zwei Dutzend Blogger gewinnen können – unter ihnen Rupert Neudeck, Gründer von Cap Anamur, Shafique Sharif, Korrespondent der Asia News in Pakistan, oder Joseph Croitoru, Autor der Frankfurter Allgemeinen und Neuen Züricher Zeitung sowie verschiedener Rundfunkanstalten.

Der Blog will Zeitzeugenschaft der betroffenen Christen mischen mit Expertisenvon Journalisten oder Wissenschaftlern, die über Länder berichten, in denen Religionsfreiheit in Gefahr ist. Dabei spielt auch der ökumenische und interreligiöse Blick eine Rolle: Ziel ist es, dass auch Angehörige anderer Konfessionen und Religionen zu Wort kommen, deren Gläubige ihren Glauben nur unter großen Schwierigkeiten praktizieren können. Denn aus der täglichen Arbeit ist missio bewusst geworden: Bedrängten Christen kann dann am besten geholfen werden, wenn in einem Land Religionsfreiheit für alle Menschen herrscht – und dementsprechend Religionsfreiheit nicht gegen eine einzelne andere Religion eingefordert werden kann.

Im missio-Blog beschreibt die Ägypterin Dina Raouf, wie der Volksaufstand am Nil begann. © www.bedraengte-christen.de / missio

Den missio-Blog zur Religionsfreiheit finden Sie unter www.bedraengte-christen.de.

Den missio-Blog zur Religionsfreiheit finden Sie unter
www.bedraengte-christen.de
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