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Gelebte Solidarität der Weltkirche

Die Spenden zum Weltmissionssonntag sichern den ärmsten Diözesen ihr Überleben

Die Spenden zum Weltmissionssonntag sichern den ärmsten Diözesen ihr Überleben.
Knapp 100 Mio. US-$ spendeten Katholiken weltweit am Sonntag der Weltmission 2014.© Sequoia Media / missio

Gerechte Verteilung der Spenden steht im Fokus

Katholiken weltweit sind am Weltmissionssonntag im Oktober aufgerufen, die Ärmsten durch Gebet und Spenden zu unterstützen. Die Kollektensammlung ermöglicht die pastorale und soziale Arbeit der Kirche in den etwa 1.100 ärmsten Diözesen der Welt. Nahezu alle Gemeinden weltweit beteiligen sich an der Solidaritätsaktion. Die USA standen 2014 mit mehr als 34 Millionen US-Dollar an der Spitze der Geberländer. In Deutschland kamen etwa vier Millionen Dollar zusammen, in Indien mehr als zwei. Nigerianer spendeten mehr als 430.000 US-Dollar. Um zu entscheiden, wohin die Gelder fließen, treffen sich die Nationaldirektoren der Päpstlichen Missionswerke jährlich in Rom.

missio-Präsident Prälat Dr. Klaus Krämer

Wie wird die Kollekte verteilt?

Herr Prälat Krämer, mit den Nationaldirektoren der Päpstlichen Missionswerke aller Länder stimmen Sie beim jährlichen Treffen in Rom über die Verteilung der Kollekte zum Monat der Weltmission ab. Prallen da nicht Welten aufeinander?

In Rom begegnen sich Kulturen – und damit die eine Kirche mit ihren zahlreichen Facetten. Das Zusammentreffen dient vor allem dem gegenseitigen Austausch über die Situation vor Ort und die Möglichkeiten der Vernetzung. Alle 130 Nationaldirektoren wissen, dass wir verantwortungsvoll mit dem Geld umgehen müssen. Denn es ist das Geld von Spendern, die oft selbst nur wenig zum Leben haben.

Hat ein „reiches“ Geberland mehr Gewicht als ein armes?

Nein, jeder hat nur eine Stimme. Und wenn es um wichtige Entscheidungen wie die Vergabe der Projektmittel geht, dann haben die Stimmen der Nationaldirektoren aus Europa und Nordamerika genauso viel Gewicht wie die Stimmen aus Afrika, Asien und Lateinamerika.

Wie verständigen Sie sich über die Vergabe der Spenden?

Die Päpstlichen Missionswerke bilden eine Solidargemeinschaft. Alle tragen dazu bei, dass weltweit Projekte unterstützt werden können. Die Anträge werden in Rom im Generalsekretariat bearbeitet und von den Nationaldirektoren und deren Mitarbeitern auf der ganzen Welt sorgfältig geprüft, bevor sie in der Generalversammlung entschieden werden. Dieses partizipative Vorgehen stellt sicher, dass das Geld wirklich bei den Ärmsten der Armen ankommt.

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