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Krippenausstellung

Goldfisch in der Unterwasserkrippe

Platzsparend: Die heilige Familie auf einem Straußenei.

Schon im Schaufenster und auf der Ladentheke stehen Krippen. Dennoch ahnen die wenigsten Kunden der kleinen Bäckerei, welche Welten sich hinter der Verkaufsstube eröffnen. Von November bis Mitte Februar zeigen die Brüder Franz-Rudolf und Josef Niethen im Weindorf Rech im Ahrtal mehr als 300 Krippen aus aller Herren Länder. Die Spenden ihrer Ausstellungsbesucher leiten sie für soziale Projekte weiter.

Die Darstellung der Geburt Jesu hatte es den beiden Brüdern von klein auf angetan: „Der Weihnachtsbaum war nicht wichtig, aber die Krippe“, erinnert sich Josef Niethen und erzählt, wie sie als Kinder am 6. Januar extra früh aufstanden, um nachzusehen, ob die Heiligen drei Könige schon angekommen waren. Wenn der 65-Jährige durch die Krippensammlung führt, die sein Bruder und er in den vergangenen drei Jahrzehnten auf Flohmärkten, über Krippenfreunde und durch Kontakte zusammengetragen haben, spürt man, dass diese Begeisterung nie nachgelassen hat. Zu jeder der mehr als 300 Darstellungen können sie eine Geschichte erzählen.

Asiatisch: Die Stoffkrippe aus Korea.

Da ist die Krippe aus Maiskolben, die Christiane Herzog, die Frau des ehemaligen Bundespräsidenten ihnen geschenkt hat. Es gibt die Milieukrippe des Franziskanerbruders Leo Kohorst mit Matrosen, die der heiligen Familie im Hamburger Hafen ein Ständchen bringen, die Tonkrippe aus Peru, die Bambuskrippe aus Taiwan, aber auch Skurrilitäten wie die Unterwasserkrippe, in der ein echter Goldfisch schwimmt. „Die finden sich oft in Italien“, erklärt Josef Niethen beiläufig, um dann bei der Figur des heiligen Franz von Assisi stehenzubleiben. Der Überlieferung nach habe er 1223 als erster die Idee gehabt, die Weihnachtsgeschichte darzustellen – mit lebenden Tieren.

Das Hobby der Brüder füllt mittlerweile nicht nur zwei Garagen, sondern auch den Hof hinter der Bäckerei. Dieses Jahr ist ihre Sammlung wieder um ein Stück reicher: Eine Krippe aus den Philippinen verweist darauf, dass die Besucher mit ihren Spenden auch ein missio-Projekt für Familien unterstützen, die in Manila auf der Straße leben. Wer sich für die Krippen in Rech interessiert, wird um Anmeldung unter 0 26 43-70 53 gebeten.

Beatrix Gramlich

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