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Glauben teilen. Weltweit.

Kummer wird sich in Freude verwandeln

Mit seiner Kampagne zum Monat der Weltmission hat missio dieses Jahr ein zerrissenes Land in den Blick genommen: Pakistan gilt als Rückzugsgebiet der Taliban. Terroranschläge erschüttern das Land, das gesellschaftliche Klima wird rauer, die Gewalt gegen Minderheiten nimmt zu. Der Priester Arthur Charles erläutert, was es bedeutet, unter diesen Umständen Christ zu sein und seinen Glauben zu leben.

Bewacht: Aus Angst vor Selbstmordanschlägen wie 2013 in einer Kirche in Peschawar schützen Sicherheitskräfte viele Gottesdienste in Pakistan. © Hartmut Schwarzbach / missio

In meinem Land werden viele Christen misshandelt, weil sie eben Christen sind. Die Gesetze unseres Landes, die mit Gotteslästerung einhergehen, sind die schärfsten, die es auf der Welt gibt. Sie sind der Hauptgrund dafür, dass religiöse Minderheiten schikaniert und verfolgt werden. Die bloße Anschuldigung, es sei Gotteslästerung im Spiel, spornt den Mob an, Gewalt auszuüben. Jesus hat gesagt, dass Gläubige bis zu seiner Wiederkehr gehasst und den Behörden ausgeliefert würden. Jesus hat auch gesagt: „Es wird die Stunde kommen, in der man jene, die an Christus glauben, töten wird, weil man meint, Gott damit einen heiligen Dienst zu erweisen.“ (Joh. 16,2)

Unsere Christen leben in einer schwierigen Zeit. Als Christen leiden wir unter Bedrängnis jeglicher Art. Sehr oft versuchen die Anhänger jener Religionen, die in der Mehrzahl sind, unsere Christen zum Schweigen zu bringen. Da wir aber fest zu unserem Glauben stehen, lassen wir uns nicht zum Schweigen bringen. Wir denken an die Worte, die der Apostel Paulus an die Römer gerichtet hat: „Wir rühmen uns ebenso unserer Bedrängnis; denn wir wissen: Bedrängnis bewirkt Geduld, Geduld aber Bewährung, Bewährung Hoffnung. Die Hoffnung lässt uns nicht zugrunde gehen; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.“ (Römer 5,3-5).

Arthur Charles

© privat

Er führt den Verlag Rotti Press der Erzdiözese Karachi in Pakistan und ist Chefredakteur der Bistumszeitung „Agahi News“. Neben den katholischen Medien gilt die Leidenschaft des ehemaligen Generalvikars der Katechese. Als Leiter des Katechetischen Instituts in Karachi will er vermitteln, „dass wir am besten evangelisieren, indem wir einen Lebensstil entwickeln, der dem Evangelium entspricht und selbst so leben.“ Arthur Charles ist dieses Jahr missio-Gast im Monat der Weltmission.

Das Beste, das man einem Menschen, der leidet, mit auf den Weg geben kann, ist der Gedanke, dass sein Schmerz zeitlich begrenzt ist. Man hat uns gelehrt, dass Leid, Schmerz und Traurigkeit in Freude umgewandelt werden. Unsere Christen stehen fest zu ihrem Glauben. Sie wissen, dass sie nicht überrascht sein sollten, wenn ihnen Lasten aufgebürdet werden (siehe auch 1. Petrus 4,12-13). Lasten, die uns aufgebürdet werden, sind Teil der Nachfolge Jesu (Philipper 1,29). Lasten und Leid dienen dazu, unseren Glauben zu stärken (Jakobus 1,2-4) und immer das ewige Leben, auf das wir hoffen können, im Blick zu behalten (Römer 5,3-5).

Auch wenn unsere Christen bedrängt und gedemütigt werden, verlieren sie dennoch nicht die Hoffnung. Von allen Seiten werden sie in die Enge getrieben und finden doch noch Raum; sie wissen weder aus noch ein und verzweifeln dennoch nicht. Sie werden gehetzt und sind doch nicht verlassen; sie werden niedergestreckt und doch nicht vernichtet (Korinther 4,7-10). Sie vertrauen darauf, dass Er alles zum Guten gereichen lässt (siehe auch Römer 8,28), auch wenn wir es jetzt noch nicht verstehen können (siehe auch Jesaja 55,8-9). Es spielt keine Rolle, wie düster die Lage ist, Christus hat uns versprochen, dass es wieder Licht werden wird.

Wir glauben fest daran, dass, wie bei den Jüngern, Schmerz in Freude verwandelt wird. Wir glauben an unsern auferstandenen Erlöser, unseren Herrn Jesus Christus, der gelitten hat und gestorben ist, um uns unsere Sünden zu vergeben, die Sünde, den Tod und den Teufel zu besiegen. Wir klammern uns förmlich an sein Versprechen: Euer Kummer wird in Freude verwandelt werden.

Ich bete, dass unser Schmerz und Leid unsern Glauben an unsern Herrn Jesus Christus festigen und dass unser Kummer im Namen Jesu Christi in Freude verwandelt werden möge.

Arthur Charles

Linktipps:
Monat der Weltmission 2014
Länderübersicht Pakistan

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