Subnavigation und Schnelleinstieg

» Kollektenaufruf und -termine » Reportage » Afrikatag 2017 » Bausteine für den Gottesdienst » Afrikatag 2017

Ihr Kontakt zu missio

Unsere Servicezeiten ,
Mo.-Do. 8-17 Uhr Fr. 8-13 Uhr

Goethestr. 43 , 52064 Aachen

Tel.:
0800 / 38 38 393
Kontaktformular:
zum Kontaktformular
Wir bauen ein Haus für Alle Solidarität mit bedrängten Christen Glauben teilen. Weltweit. Aktion Schutzengel - Für Familien in Not. Weltweit.

Projektauswahl

Filterkriterien
.
missio im Web 2.0: Facebook, Twitter, Google+, Youtube, Instagram, Blog » Twitter » Instagram » Youtube » Blog » Google+ » Facebook

Inhalt

Wie steht Militär zu „anti-christlichen Mobs“?

Dr. Otmar Oehring

11. Oktober 2011

Nach Einschätzung von Otmar Oehring, dem Menschenrechtsbeauftragten von missio, hat die ägyptische Armee die Unterstützung eines anti-christlichen Mobs gesucht, der „ohne jede Zurückhaltung“ christliche Demonstrationsteilnehmer angriff. Oehring sieht die blutigen Ereignisse vom Sonntag auch als Indiz für die Zuspitzung der Lage in Ägypten im Vorfeld der für November angesetzten Parlamentswahlen. Er sehe das Risiko, „dass die Islamisten aus dem Umfeld der Muslimbruderschaft eine so starke Position erringen könnten, dass sie künftig den weiteren Weg Ägyptens und damit auch das Schicksal der Christen bestimmen könnten“, so Oehring. Aus Ägypten werde ihm allerdings auch die Sorge übermittelt, dass die Militärs nach den Parlamentswahlen wieder die Macht übernähmen. Oehring: „Vor dem Hintergrund solcher Überlegungen sind den Militärs gewalttätige Ausschreitungen, wie die vom Sonntag, zwar einerseits lästig, weil sie das Bild Ägyptens und insbesondere auch des Militärs im Ausland belasten. Andererseits hilft es, die eigene Macht und Pfründe dauerhaft zu sichern.“

Quelle: Radio Vatikan, 12.10.2011, 14.15 Uhr

© 2009-2017 missio Aachen