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Kopten in Ägypten bedanken sich für missio-Solidaritätsadresse

Fr. Rafik Greiche, Sprecher der koptisch-katholischen Bischofskonferenz in Ägypten © Hartmut Schwarzbach / missio

20. Februar 2015

Fr. Rafik Greiche, Sprecher der koptisch-katholischen Bischofskonferenz in Ägypten und Gast von missio Aachen im Monat der Weltmission 2013 in Deutschland, hat dem Internationalen Katholischen Hilfswerk missio Aachen für die Solidaritätsadresse nach der Ermordung von 21 koptischen Christen in Libyen durch einen Ableger der Terrormilizen des sogenannten Islamischen Staates gedankt.

Fr. Greiche ermunterte die Christen in aller Welt, für den Frieden zu beten und jenen Ländern Hilfe anzubieten und in der Bildungsarbeit zu unterstützen, die von terroristischer Gewalt heimgesucht werden. Siebzehn der von den Islamisten getöteten Männer stammten aus der Ortschaft Samalut in Al-Minya, drei weitere aus einem nahegelegenen Dorf, so Fr. Greiche. Die Männer seien als Wanderarbeiter tätig gewesen.

„Zwei dieser Männer haben noch nicht einmal ihre Kinder gesehen, die während ihrer Entführung geboren wurden“, sagte Fr. Greiche. Einer der Getöteten komme aus dem Tschad und war Fr. Greiche zufolge wegen der Glaubenshaltung zum Christentum konvertiert, die er bei den koptischen Christen erlebt habe, die man gefangen genommen hatte. „Er fand zum Glauben, als er in das Gesicht der anderen ägyptischen Christen schaute – er wollte nicht mehr gehen“, sagte Fr. Rafik Greiche. „Er wollte wie sie ein Märtyrer sein.“

In Ägypten sei eine siebentägige Staatstrauer angeordnet worden. Laut Fr. Greiche sei die ägyptische Öffentlichkeit auch von den Worten von Papst Franziskus berührt gewesen, der von einer „Ökumene des Blutes“ gesprochen und damit seine Verbundenheit mit den koptischen Christen zum Ausdruck gebracht habe.

Linktipps:
missio verurteilt den barbarischen Akt der Tötung von 21 ägyptischen koptischen Christen
Länderübersicht Ägypten
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