Subnavigation und Schnelleinstieg

Ihr Kontakt zu missio

Unsere Servicezeiten ,
Mo.-Do. 8-17 Uhr Fr. 8-13 Uhr

Goethestr. 43 , 52064 Aachen

Tel.:
0800 / 38 38 393
Kontaktformular:
zum Kontaktformular
Weltmissionssonntag 2017: Navigationselement » Liturgische Hilfen » Gäste » Filme & Reportagen » Downloads » Sonntag der Weltmission » Spenden & Projekte » Aktionen für die Gemeinde » Burkina Faso
Wir bauen ein Haus für Alle Solidarität mit bedrängten Christen Glauben teilen. Weltweit. Aktion Schutzengel - Für Familien in Not. Weltweit.

Projektauswahl

Filterkriterien
.
missio im Web 2.0: Facebook, Twitter, Google+, Youtube, Instagram, Blog » Twitter » Instagram » Youtube » Blog » Google+ » Facebook

Inhalt

Die Ursache für die Unruhe der Krise in Jos

Dokument der Christian Association of Nigeria zu den jüngsten Episoden der Gewalt

Erzbischof Ignatius Kaigama, Jos/Nigeria

1. Februar 2010

Eine erste Analyse

Abuja (Fidesdienst) – „Die anhaltende Krise im Bundesstaat Plateau ist bestürzend, traurig und beschämend und ein Rückschritt für die Einwohner“, heißt es in einer Erklärung der Christian Association of Nigeria (CAN), in dem sich die christlichen Konfessionen in Nigeria zusammenschließen, zu den jüngsten Ereignissen in Jos, der Hauptstadt des Bundesstaates (vgl. Fidesdienst vom 20. Januar 2010). Der Bericht, der dem Fidesdienst vorliegt, ist vom Präsidenten des CAN, Erzbischof Ignatius A. Kaigama von Jos, und vom Sekretär des CAN, Chuwng C. Davu unterzeichnet.

„Wir sind sehr verbittert darüber, wie leicht man zu den Waffen gegriffen hat und verurteilen alle Aktionen, die den Verlust von Menschenleben und die Zerstörung von Eigentum mit sich bringen. Die Kirche bleibt weiterhin der Ansicht, dass die Regierung Schritte unternehmen muss, um die Ursachen der Krise aufzudecken und die Urheber der Gewalt vor Gericht zu stellen“, heißt es in der Verlautbarung weiter.

„Die Kirche im Bundesstaat Plateau hat sich stets um Frieden bemüht und nie eine Krise provoziert oder gar begonnen und wird weiterhin beten, lehren, beraten … und sich mit allen Mitteln um ein friedliches Zusammenleben bemühen.“

Das Dokument erinnert daran, dass „bei ähnlichen Gewaltausbrüchen in anderen Teilen im Norden Nigerias die Kirche Gegenstand und Zielscheibe der Angriffe war. Jahrelang hat sie umsonst darauf geachtet, dass die Gerechtigkeit ihren Lauf gehen würde“.

Das Dokument fordert deshalb zur Vorsicht auf, wenn es um die Verbreitung von Nachrichten geht: „Die bisher von der CAN angestellten Untersuchungen zur jüngsten Krise zeigen, dass ein Großteil der von den beteiligten Gruppen, betroffenen Personen und von einheimischen und ausländischen Medien verbreiteten Nachrichten nicht der Wahrheit entsprechen, nach der wir immer noch intensiv suchen“.

In diesem Zusammenhang danken die Autoren indes „den Sicherheitskräften, die die Ordnung wiederhergestellt haben, damit sich die Atmosphäre in Jos und Umbebung wieder eine ruhige Atmosphäre herrscht“. Dabei bezeichnen sie die Versetzung des Polizeichefs von Jos in den Tagen nach den Unruhen als „übereilt“ und beklagen den Einsatz von militärischen Einheiten anstelle von Polizeibeamten, denn „die Polizei ist der Verfassung entsprechend damit beauftragt, das Gesetz zu in einer zivilen und demokratischen Ordnung zu schützen.“

Abschließend empfehlen die Autoren Maßnahmen, die solche Gewaltausschreitungen in Zukunft verhindern sollen: die Identifizierung und Sicherung von Krisenregionen; das Aufdecken politischer Faktoren, die zur Krise führen und sich oft hinter religiösen und ethnischen Motiven verbergen; das Ende der willkürlichen Festnahmen und die Freilassung Unschuldiger sowie gerichtliche Verfahren für die Verantwortlichen der Gewalt. (vgl.: Fidesdienst, 01/02/2010)

... Das vollständige Dokument in englischer Sprache lesen Sie hier.

© 2009-2017 missio Aachen