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„Es handelt sich eindeutig um einen Vergeltungsakt im Zusammenhang mit einem Viehdiebstahl und nicht um einen Religionskonflikt“, ...

Erzbischof Ignatius Kaigama, Jos/Nigeria

17. März 2010

so der Erzbischof von Jos zum Fidesdienst nach einem weiteren Massaker. „Wenn wir weiter von einem religiösen Konflikt sprechen, dann beschwören wir einen solchen herauf“, warnt der Erzbischof.

Jos (Fidesdienst) – „Es handelt sich um einen Vergeltungsakt der Hirten des Fulani-Volkes gegen die Einwohner eines Dorfes, von denen sie vermuten, dass sie ihr Vieh gestohlen haben. Es geht hier auf keinen Fall um Auseinandersetzungen zwischen Christen und Muslimen“, so Erzbischof Ignatius Ayau Kaigama von Jos, der Hauptstadt des nigerianischen Bundesstaates Plateau, wo es in der Nacht vom 16. auf den 17. März erneut zu Unruhen kam, bei denen zwölf Menschen im Dorf Byie ums Leben kamen.

„Die Hirten aus dem Fulani-Volk glauben, dass die Einwohner des Dorfes für den Verlust eines Teils ihres Viehbestandes verantwortlich sind und haben Rache geübt. Die Tatsche, dass es sich bei den Fulani um Muslime handelt und die Dorfbewohner größtenteils Christen sind, ist ein Zufall. Der wahre Grund für das Massaker ist der Viehdiebstahl“, so Bischof Kaigama mit Nachdruck.

„Ich bin besorgt im Hinblick auf die Berichterstattung der internationalen Presse, die die Unruhen in Plateau weiterhin als religiöse Auseinandersetzungen zwischen Muslimen und Christen darstellt. Aber das stimmt nicht! Die Unruhen haben soziale, wirtschaftliche und politische Ursachen. Wenn man behauptet, dass es sich um Religionskonflikte handelt, gefährdet man damit das Leben von Menschen, denn wenn wir weiter von einem religiösen Konflikt sprechen, dann beschwören wir einen solchen herauf. Weshalb berichtet die internationale Presse nicht von den Bemühungen, die von allen unternommen werden, einschließlich der Christen und Muslime, um die angespannte Lage in der Region zu beruhigen? Mir scheint als wolle man Benzin auf das Feuer schütten“, so der Erzbischof von Jos abschließend. (LM)

Quelle: Fidesdienst, 17/03/2010

Downloads:

Menschenrechte in Nigeria: Hoffnungen und Hindernisse (PDF, 0.42 MB)
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Human Rigths in Nigeria: Hopes and Hindrances (PDF, 0.4 MB)
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Droits de l’Homme au Nigeria: Espoirs et entraves (PDF, 0.56 MB)
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