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Tribut an einen verstorbenen Freund

"Unser Kampf wird nicht umsonst gewesen sein."

Erzbischof von Jos, Ignatius Kaigama (r.), zusammen mit seinem Freund, dem Emir von Wase, Aljahi Haruna Abdullahi, Im Oktober 2009 in Osnabrück. © missio / F. Stark

5. Oktober 2010

Der nigerianische Erzbischof von Jos, Ignatius Kaigama, zollt in einem sehr persönlichen Schreiben seinem verstorbenen Freund, dem muslimischen Emir von Wase, Aljahi Haruna Abdullahi, Respekt. „Ich sah Dich nicht allein als meinen Freund, sondern mehr noch als meinen Bruder“, schreibt Erzbischof Kaigama. „Ich danke Dir, dass Du an mich geglaubt hast und für Deine vertrauensvolle und loyale Freundschaft. Wir beteten und litten gemeinsam, immer darum bemüht, die Krisen im Bundesstaat Plateau zu verhindern. Unser Kampf wird nicht umsonst gewesen sein.“

Der Emir verstarb am 17. September 2010 unerwartet in einem Krankenhaus in Jos. Seit der Einführung der Demokratie in Nigeria 1999 kommt es in verschiedenen Regionen des Vielvölkerstaates immer wieder zu blutigen Auseinandersetzungen mit Tausenden Toten. Dabei geht es in vielen Fällen um politische und wirtschaftliche Interessen. Viele Medien hatten den Konflikt als einen Glaubenskrieg zwischen Christen und Muslimen bezeichnet. Emir Abdullahi und Erzbischof Kaigama hatten dieser Darstellung bei ihrem Besuch in Deutschland im Oktober 2009 vehement widersprochen.

In seinem Schreiben geht Erzbischof Kaigama auf den gemeinsamen zweiwöchigen Besuch in Frankfurt, Bonn, Osnabrück, Berlin und München ein. Der Emir war der erste muslimische Gast, der im Rahmen der Aktion zum Monat der Weltmission für missio in Deutschland über die Situation in seinem Land berichtete.

Erzbischof Kaigama erklärt, dass er besonders aus Deutschland viele Kondolenzbekundungen zum Tod seines Freundes erhalten habe. „Man erinnert sich mit großem Wohlwollen an Deinen Besuch, bei dem wir die Botschaft des Friedens und des Dialogs mit den deutschen muslimischen und christlichen Gruppen teilten. Die vielen Beileidsbekundungen bezeugen, dass unsere Arbeit für den Frieden von vielen geschätzt wird.“

Das Statement, das in den nigerianischen Zeitungen Daily Trust Newspaper, The Nigeria Standard und der lokalen Kirchenzeitung der Erzdiözese Jos erschienen ist, können Sie hier im englischen Original (PDF) lesen.

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