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Boko Haram: Symptom des Zerfalls Nigerias

Bischof Matthew Kukah, Nigeria © Bettina Tiburzy, missio

8. Mai 2012

Nigerianischer Bischof analysiert Motive der islamistischen Terrorgruppe

„Boko Haram ist ein Symptom eines maroden und zutiefst korrupten Staates. Erst dadurch konnte der Nährboden für radikale Kräfte geschaffen werden“, erklärte der nigerianische Bischof Matthew Kukah aus Sokoto während seines gestrigen Besuches bei missio in Aachen. „Schurken und Banditen haben sich hemmungslos an den Ressourcen des Landes bedient und das Vermögen des Staates geplündert“, erklärte Bischof Kukah. Die große Mehrheit der Menschen lebe in Armut und sei abgeschnitten vom Reichtum des Landes. Auch multinationale Ölkonzerne trügen dazu bei, dass Nigeria heute eines der korruptesten Länder sei.

Bischof Kukah machte deutlich, dass er die Terrorgruppe für keine heterogene Einzelgruppe halte, sondern für einen Schirm für all jene gewaltbereiten Gruppierungen, die ihren Zorn gegen vielfältige Missstände im Land richteten.

Bezüglich der Anschläge auf christliche Kirchen sagte der Bischof: „Es handelt sich nicht um einen Konflikt zwischen Christen und Muslimen, sondern die Taten einer Bande böser Menschen. Boko Haram definiert nicht Nigeria, nicht den Islam und nicht die nigerianische Gesellschaft.“

In der aktuellen Ausgabe von „Forum Weltkirche“ (Mai/Juni 2012) hat Bischof Matthew Kukah eine ausführliche Analyse mit dem Titel „Boko Haram – eine Krankheit oder ein Symptom“ gegeben.

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