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Nigeria: Tödlicher Anschlag auf Kirche

26. Dezember 2012

Bei einem Angriff auf ein Gotteshaus in Peri im Bundesstaat Yobe, Nordnigeria, haben Bewaffnete am Heiligabend sechs Gläubige getötet, darunter den Pastor. Der Anschlag ereignete sich während der Christmette, die die Gemeinde der Evangelischen Kirche Westafrikas (ECWA) gerade feierte. Danach setzten die unbekannten Täter die Kirche in Brand. Die Bevölkerung im Bundesstaat Yobe ist mehrheitlich muslimisch. Jedoch lebt in der Stadt Potiskum eine bedeutende christliche Minderheit. Das Dorf Peri liegt nur wenige Kilometer von Potiskum entfernt.

Im Norden Nigerias hat es in den vergangenen Jahren immer wieder schwere Anschläge der radikal-islamistischen Terrorgruppe Boko Haram auf Christen gegeben. Boko Haram fordert die Einführung der Scharia in ganz Nigeria. In dem mit 160 Millionen bevölkerungsreichsten Land Afrikas leben ungefähr so viele Christen wie Muslime. Hunderte Menschen sind von den Fundamentalisten ermordet worden. Tausende Christen sind aus dem mehrheitlich muslimischen Norden geflohen.

In seiner Weihnachtsbotschaft thematisierte Papst Benedikt die Lage der Christen in Nigeria, „wo grausame terroristische Attentate weiter Opfer" forderten. Der Vorsitzende der Nigerianischen Bischofskonferenz, Erzbischof Ignatius Kaigama, fordert die Regierung unter Präsident Goodluck Jonathan immer wieder auf, Nigerias Christen besser zu schützen. Die katholische Kirche Nigerias setzt sich intensiv für ein friedliches Zusammenleben von Christen und Muslimen ein. Dazu hat sie beispielsweise ein von missio unterstütztes interreligiöses Dialogforum eingerichtet.

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