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Generalsekretariat der Vereinigung der Bischofskonferenzen von Afrika und Madagaskar (SECAM) zu Gast bei missio Aachen

missio-Präsident Prälat Dr. Klaus Krämer ist Gastgeber der SECAM-Konferenz in Aachen

„Wir wollen alle an einen Tisch bringen“

Themen der Konferenz sind Ausbildung, Verbesserung pastoral-sozialer Strukturen und die aktuelle Situation in der Zentralafrikanischen Republik.

Blutige Konflikte in der Zentralafrikanischen Republik, Bürgerkrieg im Südsudan: Die aktuellen Schlagzeilen aus Afrika sind beunruhigend. Auch darüber reden vom 19. bis 22. Januar 2014 das Generalsekretariat der Vereinigung der Bischofskonferenzen von Afrika und Madagaskar (SECAM) mit Vertretern des Katholischen Hilfswerks missio in Aachen.

„Wir wollen alle religiösen, militärischen und politischen Führer in Zentralafrika an einen Tisch bringen“, erklärte Bischof Louis Portella Mbuyu, Vorsitzender der Bischofskonferenz der Republik Kongo. Wegen der Sicherheitslage sei ein solches von der SECAM geplantes Treffen aber bisher noch nicht zustande gekommen. SECAM-Präsident Erzbischof Gabriel Mblingi aus Angola betonte, dass es für die SECAM bei allen gewalttätigen Konflikten in Afrika darauf ankommen, immer „alle Konfliktparteien“ an einen Tisch zu holen. Denn es müsse genau untersucht werden, was hinter angeblichen religiösen Konflikten wirklich stecke – in der Regel nämlich Macht- und Wirtschaftsinteressen.

„Wir werden überall dort Stellung beziehen, wo es zu bewaffneten Auseinandersetzungen kommt“, sagte Erzbischof Mblingi. Allerdings drohe eine gemeinsame Friedensinitiative von Christen und Muslimen in Zentralafrika zu scheitern, weil die Sicherheitslage so prekär sei, dass ein Treffen noch nicht stattfinden habe können.

Zuerst geht es bei der gemeinsamen Konferenz von SECAM und missio Aachen aber um Fragen der Zusammenarbeit in der Ausbildung und der pastoral-sozialen Arbeit der Kirche in Afrika. "Wir können nicht immer nur über Dialog reden, wir müssen ihn auch praktizieren, und hören, was aus Sicht unserer Partner in der Zusammenarbeit verbessert werden kann", sagte missio-Präsident Dr. Klaus Krämer zum Auftakt der Tagung.

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