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missio beim Weltsozialforum 2011 in Dakar

7. Februat 2011

Das westlichste Land Afrikas steht im Mittelpunkt der missio-Aktivitäten in diesem Jahr. Der Senegal ist ein beliebtes afrikanisches Reiseziel unter westlichen Touristen. Aufgrund der extremen klimatischen Verhältnisse und der fortschreitenden Wüstenbildung leiden aber viele Senegalesen unter Hunger und Armut. Vor allem junge Menschen wandern in die Städte ab oder riskieren ihr Leben auf der Flucht in das vermeintliche Immigrantenparadies Europa. Die Gesellschaft ist mehrheitlich muslimischen Glaubens, bringt der Kirche jedoch Hochschätzung für ihr Engagement zum Beispiel im Bildungs- und Gesundheitswesen entgegen.

Frau Dr. Hadwig Müller, Sie werden für missio vom 6. bis 11. Februar 2011 am zehnten Weltsozialforum in Dakar teilnehmen. Was macht das Weltsozialforum so besonders?

Überall auf der Erde gibt es Organisationen, die sich für die Verbesserung der Welt und ihrer Mitmenschen einsetzen. Das Weltsozialforum ist der einzige Ort weltweit, wo sich diese Nicht-Regierungsorganisationen treffen. Das Weltsozialforum ist keine Bewegung, sondern bietet die Möglichkeit für Vernetzung und für Konvergenz in einer immer pluraler werdenden, immer schneller sich verändernden Welt. Beispielsweise erfährt hier jemand von der brasilianischen Landbewegung, dass es Armut auch noch woanders gibt.

Warum werden Sie an dem Forum teilnehmen?

Ich werde auf dem Weltsozialforum und am Forum für Theologie und Befreiung teilnehmen, und quer über Sprachen und Kulturen Menschen kennen lernen. Das Forum für Theologie und Befreiung ist ein verbindendes Forum für viele Theologien und Glaubensrichtungen, wo es auch um die Frage geht, ist der Zeitpunkt für ein „Parlament befreiender Theologien oder Weisheiten der Religionen“ gekommen.

Senegal ist der Länderschwerpunkt der diesjährigen missio-Aktion im Monat der Weltmission. Welche kirchlichen Partner treffen Sie auf dem Weltsozialforum?

Die Kirche im Senegal ist in einer Minderheitensituation. Nur ungefähr 4 bis 5 Prozent der Senegalesen sind katholisch. Trotzdem leistet sie viel für die senegalesische Gesellschaft. In Dakar werde ich Schwestern treffen, die mittels Kleinkredite Frauen dazu befähigen, sich selbst besser zu versorgen. Durch dieses System der Mikro-Kredite werden einerseits die Beziehungen zueinander stabiler und vertrauensvoller, andererseits stärken sie die Würde und das Selbstbewusstsein dieser armen Frauen. Ich werde in Dakar auch eine Reihe von missio-Partnern treffen, die im Oktober, dem Monat der Weltmission, nach Deutschland kommen und in Gemeinden und Schulen von ihrer Arbeit im Senegal berichten werden. Ich freue mich auf diese Begegnungen.

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