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missio Aachen stellt 70.000 Euro Soforthilfe im Südsudan bereit

Kämpfe gehen auch nach Weihnachten weiter - Rund 120.000 Menschen auf der Flucht

29. Dezember 2013

Für Flüchtlinge im Südsudan stellt das Internationale Katholische Missionswerk missio in Aachen 70.000 Euro Nothilfe zur Verfügung. Das Land wird aktuell von bürgerkriegsartigen Wirren heimgesucht. Dies teilte am heutigen Sonntag missio-Präsident Prälat Dr. Klaus Krämer mit.

Laut Hans-Peter Hecking, missio-Länderreferent Südsudan, wird das Geld für Nahrung, Wasser, sanitäre Einrichtungen und Medikamente benötigt, um mehr als 5.000 vertriebene Männer, Frauen und Kinder zu versorgen, die sich auf der Flucht vor den Gräueltaten auf das Gelände der katholischen Kathedrale und einiger anderer Pfarreien in der Hauptstadt Juba gerettet haben. Katholische Comboni-Missionare, Projektpartner von missio, haben sich nicht aus dem Land evakuieren lassen und organisieren derzeit die Hilfe vor Ort.

"Babies und Kleinkinder sterben in großer Zahl und müssen oft halbtot von den Müttern zurück gelassen werden, damit ihre weiteren Kinder eine Chance zum Überleben haben. Ein unaussprechliches Leid für die Mütter. Dazu um die 40 Grad im Schatten, ich darf gar nicht daran denken, was diese Menschen durchstehen", berichtet der Comboni-Missionar Bruder Bernhard Hengl aus Juba in einer E-Mail an missio-Referent Hecking.

Die seit Wochen schwelenden Kämpfe zwischen Regierung und Rebellen unter Führung des früheren Vize-Präsidenten Rieke Machar gehen auch nach Weihnachten trotz internationaler Aufrufe zu Verhandlungen weiter. Hintergrund der Auseinandersetzungen sind auch ethnische Konflikte. Nach Angaben der Vereinten Nationen (UN) sind gegenwärtig rund 120.000 Südsudanesen auf der Flucht vor Gewalt. Nach UN-Schätzungen wurden bisher tausende Menschen getötet.

Linktipp:
Länderübersicht Südsudan

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