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missio betet an Gräbern ostafrikanischer Glaubenspioniere

An den Gräbern der ersten Spiritaner in Tansania. © Johannes Seibel / missio

Ein Gebet an den Gräbern der ersten christlichen Missionare in Tansania: So setzten in Bagamoyo die Bischofskonferenz des Landes und missio Aachen die gemeinsame Vorbereitungskonferenz für den Monat der Weltmission am Mittwoch, 21. Januar, fort.

22. Januar 2015

Vom tansanischen damaligen Sklavenhafen am Indischen Ozean aus, dessen Region bis heute muslimisch geprägt ist, verbreitete sich seit 1868 das Christentum in Ostafrika. Diese Mission war getragen vom Orden der Spiritaner. So führte Pater Johannes Herschel CSSp über das Gelände dieser ersten Missionsstation - der heute in Broichweiden lebende Spiritaner wirkte bis 2012 in Bagamoyo.

Zu dem Komplex gehören unter anderem eine Kirche, eine Schule, Wohnanlagen, der erste Kirchturm der Station und ein MIssionsmuseum. Dieses illustriert die Geschichte dieser Missionsstation, die als Ausgangspunkte für weitere Missionen und Ort für von der Kirche freigekaufte Sklaven im 19. Jahrhundert gewachsen ist. Was Pater Johannes Henschel CSSp dabei besonders fasziniert: "Das Gelände für diese Station wurde der Kirche vom damaligen Sultan von Sansibar zur Verfügung gestellt, ein muslimischer Würdenträger also, der eine christliche Missionsstation förderte", erklärt Pater Henschel. Und verweist im Missionsmuseum auf eine alte Tür, die mit fein ziselierter arabischer Schrift in den Türrahmen und einem Koranzitat im Türbogen Würde ausstrahlt.

Gerade das selbstlose, soziale Engagement der Missionsstation nötigte dem damaligen Sultan Respekt an einem Ort ab, an dem die frisch versklavten Menschen vor der Verschiffung nach Arabien, Persien oder Indien gleichsam ihr Herz verloren - nichts anderes bedeutet der Name Bagamoyo nämlich. "Damals befreite die Kirche Sklaven, heute geht es um die Befreiung aus Armut und Unwissenheit", sagte Pater Henschel.

Auf dem Missionsfriedhof ruhen noch die ersten Spiritaner, die den Glauben hierher brachten. Dort rief der Vorsitzende der Bischofskonferenz von Tansania, Bischof Tarcisius Ngalalekumtwa, zum Gebet. Die missio-Delegation unter Leitung von missio-Präsident Prälat Klaus Krämer ist bis zum morgigen Freitag, 23. Januar, in Tansania.

Linktipp:
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