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missio-Präsident Prälat Dr. Klaus Krämer: Deutsche Außenpolitik soll sich weiter für einen endgültigen Freispruch der 14-jährigen Christin Rimsha Masih aus Pakistan wegen des Vorwurfs der Gotteslästerung einsetzen

© gemeinfrei / de.wikipedia.org

26. September 2012

Jugendgericht in Islamabad verhandelt am 1. Oktober erneut

Die deutsche Außenpolitik soll sich weiter für einen endgültigen Freispruch der 14-jährigen Christin Rimsha Masih aus Pakistan wegen des Vorwurfs der Gotteslästerung einsetzen, hat Prälat Dr. Klaus Krämer, Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerkes missio Aachen, am Mittwoch, 26. September, appelliert. Die geistig gehandicapte junge Frau wird beschuldigt, Seiten eines Schullehrbuches verbrannt zu haben, auf denen Texte aus dem Koran abgedruckt sind und damit gegen das in Pakistan herrschende Blasphemiegesetz verstoßen zu haben. Das Mädchen wurde daraufhin inhaftiert und ist erst auf starken nationalen und internationalen Druck am 7. September 2012 gegen Kaution vorläufig aus dieser Haft entlassen worden. Der Fall wurde an ein Jugendgericht in Islamabad überwiesen. Dort findet nun nach Informationen der Nachrichtenagentur „AsiaNews“ am 1. Oktober 2012 ein nächster Verhandlungstag statt.

„Ich hoffe, dass die Behörden in Pakistan die Vorwürfe unvoreingenommen prüfen werden, wie sie das ja angekündigt hatten“, so Krämer. „Doch zeigt der gegen Rimsha Masih erhobene Vorwurf, dass das Blasphemiegesetz in Pakis-tan immer wieder missbraucht wird, um unschuldige Personen zu verleumden.“ In den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde das Blasphemiegesetz in das pakistanische Strafgesetzbuch integriert. Zahlreiche Muslime und Christen wurden seit dieser Zeit auf Grundlage dieses Gesetzes zum Tode verurteilt. Derzeit sitzen nach Informationen von missio Aachen rund hundert Christen aufgrund eines sogenannten Blasphemievergehens in pakistanischen Todeszellen. Doch auch im Fall einer Freilassung schweben die Beschuldigten weiter in Gefahr. Jedes Jahr werden Menschen, denen Blasphemie vorgeworfen worden war, in Pakistan außergerichtlich von religiösen Fanatikern ermordet.

Hinweis: Zum Thema Religionsfreiheit in Pakistan können Sie sich informieren in: Länderberichte Religionsfreiheit, Heft 1: Pakistan, hrsg. vom Internationalen Katholischen Missionswerk missio Aachen, Fachstelle Menschenrechte, Aachen 2012, 24 Seiten, ISSN 2193-4339, missio-Bestell-Nr. 600 501.

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