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missio Aachen: Bundesregierung soll sich für Reform oder Aufhebung des Blasphemiegesetzes in Pakistan einsetzen

Genfer UN-Menschenrechtsrat überprüft Pakistan am 30. Oktober

29. Oktober 2012

Die Bundesregierung soll sich im Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen (UN) weiter für die Reformierung oder Aufhebung des Blasphemiegesetzes in Pakistan einsetzen. Dies fordert Prälat Klaus Krämer, Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerkes missio in Aachen, vor der nächsten Staatenüberprüfung Pakistans im Genfer UN-Menschenrechtsrat, die am Dienstag, 30. Oktober, stattfindet.

missio-Präsident Krämer macht insbesondere auf die Situation der Christen und anderer religiöser Minderheiten in Pakistan aufmerksam. „Unsere Partner vor Ort bestätigen uns, dass gerade religiöse Minderheiten Ziel organisierter Kriminalität werden. Erschwert werden die Lebensbedingungen der Christen und anderer religiöser Minderheiten durch soziale Diskriminierungen, die ihre Wurzel in der staatlichen und religionsspezifischen Gesetzgebung haben“, erläutert Krämer.

Die Brisanz pakistanischer Blasphemiegesetze

So wurden etwa im Jahr 2010 christliche Siedlungen in Goira, Korian, Sialkot und Kasur angegriffen, weil deren Bewohner der Blasphemie beschuldigt wurden. Jüngst illustrierten auch der Fall des geistig gehandicapten Mädchens Rimsha Masih, das der Blasphemie verdächtigt wird, und der Anschlag islamistischer Gruppen auf die junge Menschenrechtlerin Malala Yousafzai die Brisanz der pakistanischen Blasphemiegesetze.

Deutschland hat bereits 2008 im Rahmen der damaligen Staatenüberprüfung des UN-Menschenrechtsrates die Korrektur diskriminierender Gesetze in Pakistan empfohlen, was allerdings bisher vor allem mit Blick auf die Religionsfreiheit nicht in ausreichendem Maße geschehen ist. „Deshalb ist der beharrliche Einsatz der Bundesregierung für dieses Anliegen weiter unabdingbar“, betont missio-Präsident Krämer.

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