Subnavigation und Schnelleinstieg

Ihr Kontakt zu missio

Unsere Servicezeiten ,
Mo.-Do. 8-17 Uhr Fr. 8-13 Uhr

Goethestr. 43 , 52064 Aachen

Tel.:
0800 / 38 38 393
Kontaktformular:
zum Kontaktformular
Weltmissionssonntag 2017: Navigationselement » Liturgische Hilfen » Gäste » Filme & Reportagen » Downloads » Sonntag der Weltmission » Spenden & Projekte » Aktionen für die Gemeinde » Burkina Faso
Wir bauen ein Haus für Alle Solidarität mit bedrängten Christen Glauben teilen. Weltweit. Aktion Schutzengel - Für Familien in Not. Weltweit.

Projektauswahl

Filterkriterien
.
missio im Web 2.0: Facebook, Twitter, Google+, Youtube, Instagram, Blog » Twitter » Instagram » Youtube » Blog » Google+ » Facebook

Inhalt

Philippinen: Soldaten töten Schwangere und Kinder

Schwester Stella steht den Menschen in der Goldmine auf Mindanao bei.

Philippinische Regierungssoldaten haben die schwangere Ehefrau eines Umweltaktivisten und deren zwei Kinder getötet. Dies berichtete eine katholische Ordensschwester gegenüber dem Internationalen Katholischen Missionswerk missio in Aachen. missio fordert von der Regierung die Aufklärung des Falles. Bereits vor einem Jahr war bei einem ähnlichen Fall ein italienischer Missionar erschossen worden.

23. Oktober 2012

Philippinische Regierungssoldaten sollen nach Angaben der philippinischen Ordensschwester Stella Matutina die schwangere Ehefrau eines Umweltaktivisten und deren zwei Kinder erschossen haben. “Sie wurden umgebracht, weil der Familienvater gegen den Bergbau-Betrieb X-Strata-SMI protestiert hat, der zu einem Schweizer Unternehmen gehört“, so die Schwester vom Orden der Missionsbenediktinerinnen von Tutzing.

Die Bewaffneten seien am vergangenen Donnerstag, den 18. Oktober um sechs Uhr morgens in das Haus der Familie Capion eingedrungen und hätten die 28-jährige Juvy Capion sowie deren beide Söhne durch Kopfschüsse getötet. Die fünfjährige Tochter und der Familienvater hätten verletzt überlebt.

Dieser Vorfall überschattet die jüngsten Meldungen vom Friedensabschluss zwischen der Regierung und den Rebellen auf der philippinischen Insel Mindanao. Auf Mindanao eskaliert bereits seit Jahren ein Konflikt zwischen der einheimischen Bevölkerung und ausländischen Unternehmen um die reichen Bodenschätze. Die Urbevölkerung kämpft dafür, nicht aus dem Land ihrer Vorfahren vertrieben zu werden und selber nach Gold schürfen zu dürfen. Die Internationalen Unternehmen dagegen wittern ein Milliardengeschäft und werden von Regierungssoldaten unterstützt.

„Vor einem Jahr wurde der italienische Missionar Pops Tentorio von Unbekannten getötet. Auch er hatte gegen die internationalen Unternehmen protestiert“, berichtet Schwester Stella. „In den letzten zwei Jahren gab es insgesamt 103 Opfer“, so die katholische Ordensschwester. Das Internationale Katholische Missionswerk missio fordert die Aufklärung des Falles und bittet die philippinische Regierung gleichzeitig darum, die Sicherheit von Schwester Stella zu garantieren, die nach eigenen Angaben bereits von Soldaten bedroht worden war und um ihr Leben fürchtet.

© 2009-2017 missio Aachen