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Philippinen: Schwestern helfen an erster Front

© missio / Hartmut Schwarzbach

Sie wurden selbst Opfer des Supertaifuns Haiyan und helfen nun der philippinischen Bevölkerung in den Krisengebieten. Auch nach dem Sturm sind die Missionsbenediktinerinnen in Tacloban geblieben. Obwohl ihr Kloster zerstört worden ist. Schwester Raphaela Händler schreibt über die Situation ihrer Mitschwestern: „Unsere Schwestern stehen immer an erster Front zur Hilfe. Der Bedarf ist immens. Weitere finanzielle Unterstützung wird benötigt.“ Die nur wenige Minuten vom Flughafen Tacloban entfernte Schule der Schwestern wurde völlig zerstört. Wasser des Ozeans flutete das Gebäude. Starke Winde fegten das Dach weg. Die Wände brachen zusammen.

Auch das „Divine Word“-Krankenhaus der Schwestern ist betroffen. Eine große Welle traf das Krankenhaus mit voller Wucht. Die erste Etage des Krankenhauses stand komplett unter Wasser. Alle wichtigen medizinischen Geräte wurden beschädigt. Die Menschen flüchteten panisch ins Krankenhaus. Eine philippinische Frau, Inee Sabido, berichtet unter Tränen: „Ich dachte, wir sterben jetzt alle. Wir haben alles verloren. Wir klammerten uns aneinander und schwammen zu den anderen Häusern. Dann kamen wir irgendwann ins Krankenhaus.“ Die Missionsbenediktinerinnen kümmern sich um die Verwundeten und Kranken. Aber Medikamente, Essen und Trinkwasser gehen ihnen aus. In Manila bereiten ihre Mitschwestern Hilfspakete mit Nahrungsmitteln, Trinkwasser und Medikamenten vor, die sie als Spenden von Freunden erhielten. Sie wurden von Manila aus in die Krisengebiete geschickt und bereits aufgebraucht. Weil auch keine Elektrizität mehr vorhanden ist, müssen die Schwestern abends Taschenlampen benutzen, um ihre Patienten behandeln zu können. Mit Strom könne man erst wieder in zwei Monaten rechnen, so die missio-Projektpartner.

Hilfe nach Taifun auf den Philippinen

© D. Sünderhauf / missio

Tausende Tote. Wer überlebt hat, steht oft vor dem Nichts. missio unterstützt die katholische Kirche in dem Inselstaat mit 50.000 Euro Soforthilfe. Helfen auch Sie!

Die Opfer des Wirbelsturms sind verzweifelt. Der Taifun hat auf den Philippinen ganze Landstriche dem Erdboden gleich gemacht. missio hilft mit vorerst 50.000 Euro Soforthilfe, die der Bischofskonferenz der Philippinen in einem Hilfsfonds zur Verfügung gestellt wird.

Das Geld dient dazu, nach der ersten Katastrophenhilfe zerstörte kirchliche Hilfseinrichtungen wiederaufzubauen. Ziel ist es, die von der Zerstörung betroffenen Menschen möglichst schnell pastoral, sozial und psychologisch zu betreuen, um langfristig Traumata und Folgen der Katastrophe aufarbeiten zu können.

Die Kirche auf den Philippinen weiß dabei am besten, wo solche Hilfe gebraucht und wie sie organisiert wird. Da die Philippinen ein zu großen Teilen katholisches Land sind, erreicht dort die katholische Kirche auch die Menschen in den von den Zerstörungen betroffenen Gebieten. Helfen auch Sie mit, damit die Menschen auf den Philippinen den Lebensmut nicht verlieren.

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