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© missio / Hartmut Schwarzbach

Die Philippinen: vom täglichen Überlebenskampf im Tropenparadies

Rosenkränze, Heiligenbildchen und fast in jedem Haushalt die Figur eines Jesuskindes, liebevoll „Santo Niño“ genannt. Die Filipinos leben ihren Glauben mit großer Leidenschaft. Mehr als 80 Prozent der rund 100 Millionen Einwohner sind katholisch. Neben Osttimor sind die Philippinen das einzige asiatische Land mit einer mehrheitlich christlichen Bevölkerung.

Von den 7.107 Inseln des Archipels sind nur 880 bewohnt. Immer wieder müssen sich die Bewohner vor Erdbeben, Vulkanausbrüchen und Wirbelstürmen in Sicherheit bringen. Der Taifun Haiyan zerstörte 2013 weite Teile der Inseln Leyte und Samar. Über 6.000 Menschen starben, Hunderttausende verloren ihr Zuhause.

Nicht allein Naturkatastrophen vernichten die Lebensgrundlage vieler Familien. Auch extrem ungleiche Eigentumsverhältnisse, Landlosigkeit, Umweltverschmutzung und Überfischung lassen immer mehr Familien in die Großstädte migrieren. Sie hoffen auf eine bessere Zukunft. Doch gut bezahlte Arbeit ist rar, Wohnraum oft unerschwinglich teuer. Viele Familien finden sich in den Slums wieder, wo sie ums tägliche Überleben kämpfen müssen. Trotz Wirtschaftswachstum lebt ein Viertel der Filipinos in extremer Armut. In einigen Regionen der Insel Mindanao sind es sogar zwei Drittel.

Mindanao ist Schauplatz eines der ältesten Konflikte Südostasiens. Lange bildeten die Muslime dort die Mehrheit. Doch in den 1950ern förderte der Staat die Zuwanderung von Christen aus übervölkerten nördlichen Landesteilen. Dadurch verloren viele Muslime und Angehörige indigener Volksgruppen ihr Land. Ein jahrzehntelanger Kampf zwischen philippinischer Regierung und bewaffneten Rebellengruppen um die Unabhängigkeit war die Folge. Mindestens 120.000 Menschen kostete der Bürgerkrieg das Leben, Hunderttausende flohen vor der Gewalt. Die an Bodenschätzen reiche Insel ist heute das Armenhaus der Philippinen.

2014 einigte sich die Regierung mit der stärksten Rebellengruppe auf ein Friedensabkommen und die Gründung der muslimischen Autonomieregion Bangsamoro. Doch immer wieder gibt es Rückschläge. Die Hoffnung auf dauerhaften Frieden in Mindanao hat sich bislang nicht erfüllt. Namhafte Vertreter der katholischen Kirche setzen sich für eine Fortführung des Friedensprozesses ein.

Ob für den Dialog und ein friedliches Miteinander auf Mindanao oder Hilfe zur Selbsthilfe für Familien in Not in den Slums Manilas, kirchliche Projekte setzen auf langfristige Hilfe. missio hat diesen kirchlichen Einsatz auf den Philippinen 2015 mit rund zwei Millionen Euro unterstützt.

Bettina Tiburzy

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Ausgewählte Projekte auf den Philippinen

Mit zahlreichen Projekten unterstützt missio die Ortskirche auf den Philippinen. Eine Auswahl dieser Projekte, für die wir gerne auch Ihre Spenden entgegen nehmen, finden Sie hier.

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Factsheet Philippinen

Sie erhalten in unserem Factsheet "Philippinen" zahlreiche Informationen über Land und Ortskirche sowie ausgewählte Linktipps.

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