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Inhalt

Brief Pauline Jaricots an den Zentralrat in Lyon

„Mein Bruder schrieb mir eines Tages aus dem Seminar Saint-Sulpice, um […] mich aufzufordern […] ein Mittel zu finden, wodurch man den Missionären zu Hilfe kommen könnte. Er sagte mir auch […], daß man mit 82 Franken einen Katecheten während eines Jahres unterhalten, und daß dieser Katechet bis 2500 in der Todesgefahr schwebende Kinder taufen könnte. Ich verstand, welch große Freude dieses Heer von Auserwählten dem Herzen des guten Meisters machen würde, und suchte also das Mittel, ihm diese Befriedigung zu verschaffen […] Von diesem Augenblick an bat ich ihn, mir einzugeben, auf welchem Wege man aus dem Sammeln kleiner Almosen eine bedeutende Summe zusammenbringen könnte, und dieser Gedanke verließ mich nicht mehr […] Während die Familie einmal in den Abendstunden um den Spieltisch versammelt war, saß ich am Kaminfeuer und sucht in Gott die Hilfe, d.h. den erwünschten Plan. Plötzlich stand mir dieser Plan klar und deutlich vor Augen und ich sah ein, daß es jeder meiner Freundinnen leicht wäre, zehn Genossen zu finden, die für die Verbreitung des Glaubens allwöchentlich einen Sou geben würden. Zugleich erkannte ich auch, wie zweckmäßig es wäre, unter den befähigteren Genossen diejenigen auszuwählen, welche die von 10 Dekadenvorstehern gesammelten Beiträge in Empfang nähmen, und wie angemessen es schiene, daß ein Hauptvorsteher die Kollekten von 10 Centurienvorstehern an die Zentralkasse ablieferte. Um diese Einrichtung nicht zu vergessen, schrieb ich sie sogleich nieder und, in Anbetracht der Leichtigkeit und Einfachheit dieser Organisation wunderte ich mich, daß niemand vor mir dieselbe gefunden hatte.“

Maurin, Julia M.: Das Wirken und Leiden der gottseligen Pauline Maria Jaricot; Trier 1898, S. 69f

Philéas, der Bruder Pauline Jaricots, studierte seit 1820 im Séminaire des Missions Etrangères der Sulpicianer. Durch ihn erfuhr sie von den Bestrebungen des Direktors von St. Sulpice, Chaumont, einen aus dem 18. Jahrhundert stammenden Gebetsverein zur Rettung der Ungläubigen wieder zu beleben. Chaumont ließ Werbeschriften für diesen Verein drucken und verteilen, die die Bevölkerung für die Missionen im Orient gewinnen sollten. Die Erlangung päpstlicher Ablässe am 30. November 1817 förderten die Bestrebungen Chaumonts. Im Interesse dieses Gebetsvereins sammelte Pauline Jaricot kleine und kleinste Beiträge und erfand in Lyon schließlich ihre eigene Organisation zur Unterstützung Chaumonts.

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