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Weltkirche hautnah im Bistum Mainz

29. September 2011

Begegnung mit missio-Gast Abbé Pierre Aye Ndione aus dem Senegal

Vom 24.9. bis 2.10. 2011 besuchte Abbé Pierre Aye Ndione aus dem Senegal in Begleitung von missio-Referentin Sr. Annette Fleischhauer ssps und der Dolmetscherin Kerstin Becker das Bistum Mainz! Dabei gab es zahlreiche Begegnungen mit Menschen aus unserem Bistum.

Im Gespräch mit Generalvikar Giebelmann, Missionsdirektor Heckwolf und der Leitung des Bischöflichen Jugendamtes zusammen mit Weihbischof Neymeyr erhielt Abbé Pierre einen Eindruck über die Chancen und herausforderungen der Kriche in unserem Bistum.

Abbé Pierre der im Senegal, wo Christen mit 5% eine Minderheit bilden, für die Jugendpastoral verantwortlich ist und Begegnungen für junge Menschen auch auf der interreligiösen Ebene organisiert, freute sich in den Schulen junge Menschen zu treffen. Begeisternd erzählte er vom Reichtum und Herausforderungen für junge Senegalesen: die unbedingte Verbundenheit mit der Familie, auf der anderen Seite Landflucht, Migration, Mädchenbeschneidung und Zwangsheirat.

Workshop auf dem Jakobsberg: Im Blickpunkt "Senegal 2011" © missio-Diözesanstelle Mainz

Faszinierend war auch die Begegnung mit 150 Pfadfindern im Zeltlager in Bendorf. Abbé Pierre erzählte den Kindern zwischen 7 - 14 Jahren die Geschichte von der kleinen Therese, die als erste aus ihrem Dorf fortging, die Schule besuchte und später in ihr Dorf zurückkehrte und andere animierte, ebenfalls eine Ausbildung zu wagen. Ein afrikanischer Tanz, den Sr. Annette einübte, sorgte für Spaß und Bewegung.

In Gemeinden und Gruppen beeindruckte, wie auf der Mikroebene mit geringen Mitteln bereits bessere Lebensbedingungen geschaffen werden. Auf der Makroebene sind globale Veränderungen für Armut und Elend verantwortlich: ausländische Unternehmen kaufen Fischereirechte und fischen die Küsten leer, so dass der traditionelle Fischfang im Senegal nicht mehr für den Lebensunterhalt der Bevölkerung ausreicht. Kirchliche Gruppen versuchen hier und auch im Migrationsbereich Aufklärungsarbeit zu leisten und so die Gesellschaft mit zu gestalten.

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