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Gundula Gause präsentiert die missio-Ausstellung „Glaubenszeugen“ im Mainzer Dom

Gundula Gause © missio-Diözesanstelle Mainz

4. März 2013

„Gutes zu tun, tut gut!“ - Die Moderatorin des ZDF-heute-journal motiviert uns, auch selbst einen Beitrag zur Glaubensvermittlung und der Solidarität mit unseren Mitchristen weltweit zu leisten.

„Eine berührende Geschichte!“

So beendet Gundula Gause die Erzählung über Zanele Mbambo, eine der Glaubenszeugen der missio-Ausstellung zum Jahr des Glaubens. Die missio-Botschafterin und Schirmherrin des Afrikatages unterstrich am Ende des Sonntagsgottesdienstes am 3. März 2013 im Mainzer Dom ihre Verbundenheit mit dem Missionswerk der katholischen Kirche anhand von drei Berichten über Begegnungen mit Menschen, die durch ihr Leben Zeugnis von ihrem Glauben geben: Schwester Ephigenia Gachiri aus Kenia kämpft engagiert gegen das grausame Ritual der Beschneidung von Mädchen, das sie selbst als junge Frau erleiden musste. Sie glaubt daran, dass ihre traditionelle Kultur und die christlichen Werte der Unversehrtheit zu vereinen sind. Gundula Gause konnte sie auf einer Begegnungsreise selbst kennenlernen, ebenso wie Zanele Mbambo, die bereits als Kind in Südafrika missbraucht und mit dem HIV-Virus infiziert wurde. Heute hat sie selbst ein gesundes Kind und arbeitet als Sozialarbeiterin mit Straßenkindern. Ein Kreuz geformt aus einer Granatenhülse aus Liberia, das vor dem Altarraum ausgestellt ist, erinnert an Gundula Gauses Begegnung mit China Keitetsi. Die ehemalige Kindersoldatin aus Ruanda besuchte 2008 gemeinsam mit Gause Papst Benedikt XVI., wobei das Kreuz gesegnet wurde.

„Ich weiß, dass Gott meine Sünden vergibt, was auch immer ich getan habe!“

Dieser Satz drückt die Hoffnung und die Glaubenstiefe der jungen Mutter aus, die heute gegen selbst den Einsatz von Kindersoldaten und für deren Heilung und Integration in die Gesellschaft kämpft. Kurze Schilderungen von Schicksalen, die berühren und ergreifen, die uns aber auch Mut und Vertrauen für den eigenen Glauben schenken. Gundula Gause betont die Unterstützung dieser Glaubenszeugen durch missio-Projekte vor Ort, die Ihnen bei der Bewältigung der eigenen Geschichte und ihrer gemeinnützigen Arbeit heute helfen.

„Wir brauchen diese gegenseitigen Ermutigungen und geteilten Glaubenserfahrungen. Sonst vereinsamt unser Glaube!“

missio-Referentin Stefanie Völkl im Bistum Mainz stellte in einer Predigt-Vertiefung einige Glaubenszeugnisse näher vor: „Lasst uns von diesen Menschen aus aller Welt lernen, unser Leben mit den Blick Gottes zu betrachten und dieses Vertrauen zu teilen!“ Domdekan Heinz Heckwolf bedankt sich bei der Fernsehmoderatorin für ihre jahrelange Unterstützung des katholischen Missionswerks.

Linktipps:
Ausstellung "Glaubenszeugen"
Bundesverdienstkreuz für Gundula Gause

© missio-Diözesanstelle Mainz

Sie sind gerne eingeladen, sich von den weiteren Glaubenszeugen der Ausstellung ansprechen und begeistern zu lassen: Zwölf spannende Persönlichkeiten, darunter Patricia Kelly, Erzbischof Igantius Kaigama aus Nigeria, aber auch eine unbekannte junge Novizin aus Papua-Neuguina werden in ihrer Geschichte und ihrer Glaubensfreude dargestellt und laden uns ein, ihre Erfahrungen zu teilen. Die Ausstellung ist noch bis Ostermontag im Mainzer Dom zu sehen.

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