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Hans-Georg Hollenhorst, missio-Diözesanreferent im Bistum Münster

Hans-Georg Hollenhorst ,
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© Bischöfliche Pressestelle Münster

Firmlinge zeigten Mauerfall, um auf bedrohte Religionsfreiheit hinzuweisen

missio-Aktion im Rahmen des 750jährigen Domjubiläums

1. Oktober 2014

Die Mauer musste weg. Nicht die Berliner Mauer, deren Fall sich am 9. November zum 25. Mal jährt, sondern eine ganz andere. Mit dem Fall einer Mauer aus Styroporplatten haben Firmlinge der Seliger Niels Stensen-Gemeinde (Lengerich) am Samstag (27. September) in Münster ein Zeichen gesetzt für die Religionsfreiheit in der Welt. Dazu hatten sie sich während der Feierlichkeiten aus Anlass des 750jährigen Domjubiläums einen symbolträchtigen Platz im Schatten der Bistumskathedrale im Trubel des samstäglichen Markttreibens ausgewählt: den Bischofssitz.

Lennard Kleine Niesse und Maike Peters waren wie ihre Mitfahrer auch auf einer Firmlingsfahrt nach Köln für das Thema sensibilisiert worden. Dort hatten sie erfahren, wie vielen Menschen heute in aller Welt die Ausübung ihrer Religion durch staatliche Repression oder Willkür verwehrt ist.

Ganz konkret setzen sie sich für die Christin Asia B. in Pakistan ein, die wegen eines gegen sie erhobenen Blasphemievorwurfs seit fünf Jahren in der Todeszelle sitzt. Dabei haben Recherchen längst ergeben, dass der Vorwurf auf einer privaten Fehde beruhte, die dafür instrumentalisiert worden ist. Ganz konkret ging es bei der angeblichen Blasphemie darum, dass ihr muslimische Kolleginnen vorhielten, durch das Schöpfen einen Brunnen verunreinigt zu haben, weil sie Christin ist. Seit fünf Jahren ist die Mutter von fünf Kindern vom Tode bedroht, weil in Pakistan Gotteslästerung mit dem Tod bestraft.

„Wir haben uns vorher in der Gruppe auch mit der Lage der Christen im Irak und Syrien beschäftigt“, berichtet Pater Hans-Michael Hürter von der Niels Stensen-Gemeinde. Inzwischen wissen die Firmlinge genau, in welchen weiteren Ländern die Religionsfreiheit bedroht ist. Das konnte der Seelsorger auch daran ablesen, dass die Jugendlichen mit ihren Buchstaben-T-Shirts immer wieder neue Namen von Ländern bilden, auf die es zutrifft.

Die Aktion „Mauern einreißen“ wurde vom Internationalen Katholischen Missionswerk „missio“ initiiert und war bislang in Aachen, Mainz und Erfurt durchgeführt worden.

Pressedienst Bistum Münster

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