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„Mauern einreißen“ für Toleranz

13. Oktober 2014

Vom IS-Terror bis zu Überfällen der Boko Haram in Nigeria ist die Verletzung der Religionsfreiheit, die bisweilen bis zu Vertreibung und gezieltem Mord reicht, derzeit ein Dauerthema in den Medien. Ein deutliches Zeichen gegen die Verletzung der Religionsfreiheit wurde am Wochenende vor dem Hohen Dom zu Paderborn gesetzt: Mit der Aktion „Mauern einreißen – Religionsfreiheit ist Menschenrecht“, deren Initiator das internationale katholische Missionswerk missio ist, wurde die religiöse Intoleranz symbolisch zu Fall gebracht.

12. Oktober 2014: Mauer-Aktion in Paderborn
11. Oktober 2014: Mauer-Aktion in Paderborn © missio-Diözesanstelle Paderborn

Ein Samstagvormittag auf dem Paderborner Domplatz, reges Treiben auf dem Wochenmarkt. In dieser jede Woche so gewohnten Situation sorgte am vergangenen Samstag ein ungewohntes Bild für öffentliche Aufmerksamkeit: eine überdimensionale Mauer aus Styroporquadern. Auf der Vorderseite der Mauer stand als Kernbotschaft: „In 184 Ländern ist die freie Religionsausübung gefährdet. Darunter leiden alle Religionen. Christen sind in 111 Ländern betroffen.“ Auf der Rückseite der Mauer waren beispielhaft Namen von Ländern zu lesen, in denen die Religionsfreiheit bedroht ist: Ägypten, China, Indonesien, Laos, Myanmar, Nigeria, Pakistan und Vietnam.

Doch diese Mauer war nicht aufgebaut worden, um fest stehen zu bleiben: Auf ein Signal verteilten sich acht Freiwillige mit T-Shirts, auf denen jeweils ein Buchstabe stand, vor der Mauer und setzten choreografisch kurze, sich ändernde Botschaften zum Thema Religionsfreiheit in Szene. Das Highlight dieser Performance war das Einreißen der Mauer – ein Zeichen dafür, dass sich Religionsfreiheit als Menschenrecht für alle Menschen nicht eingrenzen und im Wortsinne „einmauern“ lässt. Veranstalter war die missio-Diözesanstelle im Erzbistum Paderborn in Kooperation mit dem Paderborner Forum der Religionen.

Flankiert wurde die Mauer von Bannern mit dem Bild von Papst Franziskus und seiner Botschaft "Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht" sowie von zwei lebensgroßen Standfiguren aus Pappe. Diese erinnern an das Schicksal der Christin Asia Bibi und des muslimischen Theologen Javed Ahmad Ghamedi aus Pakistan, die unter den dortigen Blasphemiegesetzen leiden. Asia Bibi wurde vor fünf Jahren wegen angeblicher Gotteslästerung in Pakistan verhaftet und ein Jahr später zum Tod verurteilt, Javed Ahmad Ghamedie musste wegen Kritik an den Gesetzen zeitweilig untertauchen. Für die Freilassung von Asia Bibi und gegen die Blasphemiegesetze in Pakistan sammelte missio auch bei seiner Aktion in Paderborn Unterschriften, die am 9. Dezember 2014 in Berlin dem Beauftragten der Bundesregierung für Menschenrechte und humanitäre Hilfe, Christoph Strässer, übergeben werden.

Text: pdp - Erzbistum Paderborn

Linktipps:
Monat der Weltmission
Länderübersicht Pakistan
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