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Ökumenisches Friedensgebet

im Rahmen der missio-Ausstellung „Christus- unsere Hoffnung“

8. Mai 2012

Im Rahmen der missio-Ausstellung „Christus – unsere Hoffnung“, die zur Heilig-Rock-Wallfahrt in Trier gezeigt wird, fand am Mittwoch, dem 25. April in der Konstantin-Basilika ein Ökumenisches Friedensgebet statt.

Musikalisch gestaltet wurde es von der Musikgruppe „Los Masis“ aus Bolivien, die auf Einladung der Diözesanstelle Weltkirche zu Gast in Trier war.

Die Musik aus Bolivien und das Titelbild der missio-Ausstellung – „Christus“ des Künstlers Hatigammana Uttaranda aus Sri Lanka – gaben Impulse für das gemeinsame Gebet um den Frieden in der Welt.

© missio

Pfarrer Guido Hepke von der Evangelischen Kirchengemeinde Trier lud die Gemeinde zu folgender Bildbetrachtung ein:

„Christus – unsere Hoffnung. So heißt die Ausstellung, die wir hier in der Konstantin-Basilika zeigen können.
Bilder von Künstlern aus Afrika und Asien sind das.
Bilder, die anregen – zum nachdenken und nachfühlen:
Wer ist Jesus Christus?
Wer ist Jesus Christus für mich?

Nun, ich lade Sie ein, ein Bild nun etwas näher zu betrachten.

Es ist das Titelbild der Ausstellung. Sie halten es mit dem Katalog in ihren Händen.

Schauen Sie dieses Bild einen Moment in Ruhe an.
Lassen Sie ihre Augen wandern. Ihre Gedanken.

Wo bleiben Sie hängen?

Sind es die Farben?
Bronze, Gold, gelb – glühendes Weiß ...
Aufstrahlend vor erdfarbenen Brauntönen, ein wenig schwarzem Grund.

Licht, dass in die Dunkelheit hineinleuchtet.
Sie hell macht.
Entflammt – wie ein Feuer, das wärmt.

Vielleicht bleiben Sie an den Gesichtszügen hängen, die durch das Licht, die durch die Flammen hindurch scheinen.

Das Antlitz eines jungen Mannes.
Schemenhaft.
Teil des Lichtes – Teil der Flammen.
So scheint es – im wahrsten Sinne des Wortes.

Und doch konkret. Erkennbar.

Die Augen – sie blicken mich als Betrachter an. Und sind doch irgendwie fern. Gleichsam entrückt.

Auch der Mund ist scharf gezeichnet.
Die Lippen geschlossen. Ein freundliches Lächeln.
Zugewandt? – Ein wenig zugewandt.

Die Nase ist eine scharfe Linie. Geht über in die Stirn, dem strahlenden Mittelpunkt.

Die Augenbrauen wirken – auf mich jedenfalls – wie ausgestreckte Arme.
Oder wie ein Kreuz – zusammen mit der Nasenlinie.

Ein Kreuz, das in das Licht hineinmündet.

Andeutung dessen, was dieser Mensch erfahren hat. Erlitten hat. Gelebt hat.

Tod und Auferstehung.
Beides zugleich wird in diesem Bild sichtbar, meine ich.

Das dunkle Feuer von Leid und Spott, von Verleugnung, von Schmerzen, Folter und Verfolgung.
Ein dunkles Feuer, in dem sich all das spiegelt, was Menschen zu allen Zeiten – überall auf dieser Welt erlitten haben, erdulden mussten, nicht klären konnten…

Und zugleich: Das Licht der Auferstehung – in dem der Auferstandene uns entgegenleuchtet.
Licht vom Licht – und doch ein Mensch. Mit einem menschlichen Antlitz.

Jesus der Christus.
Der in alle Dunkelheit hineingegangen ist,
um dort zu sein, wo wir uns alleine fühlen,
um uns nahe zu sein.
Auch im Tod.

Und der eben dadurch zu Licht wird,
das uns strahlend das Leben verheißt,
in der Gemeinschaft mit Gott.
Ein Leben, das der Tod nicht töten kann.
Ganz gleich, was auch geschehen mag.

Und dieser Christus, der sagt zu uns:
Siehe, ich bin bei euch, jeden Tag, bis an das Ende der Welt.“

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