Subnavigation und Schnelleinstieg

Ihre Ansprechpartnerin

Ludwig Kuhn ,
Geschäftsführer

Mustorstr. 2 , 54290 Trier

Tel.:
+49 (0)651 / 7105-396
Kontaktformular:
zum Kontaktformular
Glauben teilen. Weltweit. Solidarität mit bedrängten Christen Aktion Schutzengel - Für Familien in Not. Weltweit. Wir bauen ein Haus für Alle

Projektauswahl

Filterkriterien
.
missio im Web 2.0: Facebook, Twitter, Google+, Youtube, Instagram, Blog » Twitter » Instagram » Youtube » Blog » Google+ » Facebook

Inhalt

Glaubensfreude und Zeugenschaft

links: Erzbischof John Ribat (Port Moresby / Papua-Neuguinea) © missio-Diözesanstelle Trier

Erzbischof John Ribat aus Papua-Neuguinea zu Gast in St. Wendel

22. Oktober 2012

Ein prominenter Wallfahrer mit einem sehr langen Pilgerweg feierte am 21. Oktober während der diesjährigen Wendelinuswallfahrt das sonntägliche Hochamt mit der Ortgemeinde und den Wendelinus-Pilgern. John Ribat, Erzbischof von Port Moresby in Papua-Neuguinea, rund 14.000 Kilometer entfernt, war nach St. Wendel gekommen um im Bistum Trier die Solidaritätsaktion rund um den Sonntag der Weltmission (28. Oktober) zu eröffnen. Mit am Altar war mit Erzbischof Michael Mayer von den Steyler Missionaren ein weiterer Erzbischof, der ebenfalls in Papua-Neuguinea gewirkt hatte sowie Ortspfarrer Klaus Leist und weitere Geistliche. Erzbischof John Ribat, der auch Vorsitzender der Bischofkonferenz von Papua-Neuguinea ist, wurde begleitet vom Bischofvikar für weltkirchliche Aufgaben, dem Trierer Dompropst Prälat Werner Rössel (im Foto rechts). Die musikalische Gestaltung des festlichen Gottesdienstes übernahm der Chor der Wendelinus-Basilika mit der „Misa de Solidaridad“, passend zum weltkirchlichen Thema des Tages und komponiert vom früheren Saarbrücker Regionalkantor Thomas Gabriel.

In seiner auf Englisch gehaltenen Predigt lud Erzbischof Ribat seine Zuhörerinnen und Zuhörer ein, „Diener der Menschen zu sein“, ganz nach dem Vorbild Jesu. Eine Möglichkeit dazu sei das von Papst Benedikt XVI. ausgerufene Jahr des Glaubens. Schon sein Vorgänger habe eine Neuevangelisierung der Welt angeregt. Dieses Programm führe Papst Benedikt fort. Das Jahr des Glaubens habe das Ziel der Wiederentdeckung der Glaubensfreude in der Welt und auch der Wiederentdeckung der Zeugenschaft der Liebe Gottes. Der Ruf der Neuevangelisierung gehe an alle. Eine besondere Herausforderung sei es, die Jugend einzuladen und zu begeistern für Christus. Es gehe darum die jungen Leute zu ermutigen und sie erleben zu lassen, dass sie einen Platz in der Kirche haben.

Erzbischof Ribat bedankte sich beim katholischen Hilfswerk missio und bei den deutschen Katholiken für die Unterstützung der Ortkirche in Papua-Neuguinea. So werde von missio die Entwicklung und Durchführung des neuen Seelsorge-Programms unterstützt und auch der Aufbau von Schulen in abgelegenen Gegenden sowie andere wichtige Baumaßnahmen. „Abgelegen“ bedeute in seiner Heimat etwas anders als in Deutschland, nämlich „kein Strom, keine Straßen, einfach nichts“. Die Hilfe aus Deutschland ermögliche der Kirche von Papua-Neuguinea ihren langen Weg zu gehen.

Den neuen Weg der einheimischen Kirche hatte Erzbischof Ribat mit der Aufstellung des landesweiten Pastoralplanes „Lebendig in Christus“ angestoßen. Darin werden die Christen ermutigt, aktiv am Aufbau und an der Stärkung der Kirche vor Ort mitzuwirken. Als Vorsitzender der Bischofkonferenz hat Ribat die rund 1,5 Millionen Katholiken in Papua-Neuguinea eingeladen, über die zukünftige Gestalt der Kirche zu diskutieren und hat alle um Mitwirkung gebeten. Derzeit sind dort kleine christliche Gemeinschaften am Entstehen, in denen in kleinen Gruppen Glaube und Leben geteilt werden.

In kleinen Gruppen klang der Besuch des Erzbischofs in St. Wendel auch aus. Nach dem Gottesdienst konnte jeder, der wollte, dem von weither gekommenen Gast ein Willkommen sagen.

© 2009-2017 missio Aachen