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„Pack dein Leben zusammen!“

v.l.n.r. P. W. Schonecke (Netzwerk Afrika Deutschland), W. Mayer (Caritasverb. Trier), A. Tröster (missio-Diözesanreferentin) und H. Selzer (Caritasverb. Trier)

Studientag beleuchtet Situation von Flüchtlingen

19. Februar 2013

„Pack dein Leben zusammen!“ - Das war das Thema eines Studientags am 16. April 2013, zu dem die Diözesanstelle Weltkirche des Bistums Trier und der Diözesan-Caritasverband Trier (DiCV) ins Bischöfliche Generalvikariat Trier eingeladen hatte, um das Thema „Flucht“ aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten. Der Tag diente auch der Vorbereitung auf den Besuch des missio-Trucks „Menschen auf der Flucht“ im Bistum Trier.

Weltweit fliehen Millionen Menschen vor den Folgen von Kriegen, Katastrophen und Verfolgung. Für die meisten seien es gefährliche und traumatisierende Wege, die nicht selten in der Trennung von den Familien oder gar im Tod enden. Wer Glück habe, schaffe es irgendwann, ein Land wie Deutschland zu erreichen. „Hier gelten diese Menschen, die nichts verbrochen haben, meist als Illegale und kommen in Abschiebehaft“, kritisierte Referent Willi Mayer. Missionar P. Wolfgang Schonecke vom Netzwerk Afrika Deutschland schilderte die Situation von Flüchtlingen im Ostkongo. Mayer und Helmut Selzer vom DiCV berichteten vom Umgang mit Flüchtlingen in Deutschland und ihren Erfahrungen in der Begleitung von Asylbewerbern. Beide kritisierten den Umgang mit Asylbewerbern, die meist vielen Auflagen, darunter einer Residenzpflicht und eingeschränktem Arbeitsmarktzugang, unterworfen seien. „Eine eigene Lebensplanung ist da über Jahre nicht möglich“, stellte Selzer fest. Zu den Forderungen, die Meyer und Selzer an den Gesetzgeber stellen, gehören, dass Familien nicht getrennt werden, dass Flüchtlinge die Möglichkeit haben, Arbeitsstellen anzunehmen, und das Angebot staatlicher Integrations- und Sprachförderung.

missio-Diözesanreferentin Andrea Tröster zog eine positive Bilanz des Studientages: „Beeindruckend waren die sehr persönlichen Erfahrungsberichte aus der Arbeit mit Flüchtlingen in den verschiedenen Ländern, wo sich Menschen auch von den erschütterndsten Erfahrungen auf der Flucht nicht unterkriegen lassen oder wo Engagierte mit großer Ausdauer und Fachkenntnis, Flüchtlinge bei der Überwindung bürokratische Hürden unterstützen.“ Für viele Teilnehmer war die Tagung eine Vorbereitung auf die bevorstehende Tour des missio-Trucks „Menschen auf der Flucht“, der vom 3. bis 13. Juni 2013 erstmals auch im Bistum Trier unterwegs sein wird. Am Beispiel von Bürgerkriegsflüchtlingen im Ostkongo werden die Besucherinnen und Besucher durch eine multimediale Ausstellung im Truck für die Ausnahmesituationen Flucht und Vertreibung sensibilisiert. Die Ausstellung zeigt Dienste kirchlicher Partner in den betroffenen Regionen und stellt die Schicksale und Lebensleistungen von Flüchtlingen vor. Das Angebot stoße auf eine breite Resonanz, berichtet Tröster: „Die Termine für den missio-Truck im Bistum Trier sind für 2013 bereits ausgebucht. Interessierte können sich aber bei mir für 2014 vormerken lassen.“

Die Kirche der Jugend Saarbrücken hat sich den Truck für zwei Tage gesichert. Um sich im Vorfeld besser in die Thematik einarbeiten zu können, haben Gemeindereferent Andreas Feid und die pädagogische Referentin Christina Geltz den Studientag besucht. „Es ist sehr spannend zu erfahren, wie viele Aspekte in den Krisenländern bei dem Thema eine Rolle spielen. Die vielfältigen Beweggründe und Hintergründe von Flüchtlingen werden einem sonst nicht bewusst“, schilderte Feid seine Eindrücke. Im Juni wollen Feid und Geltz dann die Thematik im missio-Truck mit Schulklassen und Jugendlichen diskutieren.

Weitere Informationen über den missio-Truck im Bistum Trier gibt es bei missio-Diözesanreferentin Andrea Tröster von der Diözesanstelle Weltkirche, Tel: 0651-7105-598, E-Mail: andrea.troester@bgv-trier.de und hier.

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