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Multimediale Ausstellung macht nachdenklich

© missio-Diözesanstelle Trier

missio-Truck sensibilisiert für Flüchtlingsschicksale

21. Juni2013

Auf der Flucht sein heißt für Millionen Menschen weltweit Lebensbedrohung, Perspektivlosigkeit, Entwurzelung. Sich in die Situation eines Flüchtlings hineinversetzen und dabei ein Einzelschicksal beispielhaft nachempfinden, das konnten Jugendliche aus dem Bistum Trier, die den missio-Truck mit der Ausstellung „Menschen auf der Flucht“ besucht haben. Seit dem 3. Juni hatte der 20 Meter lange LKW an neun Schulen in der Region Station gemacht – letzte Station war am 13. Juni 2013 die Realschule Plus in Thalfang.

Was erlebt ein Flüchtling, wie fühlt er sich, wenn er vor einem Bürgerkrieg flieht und nichts als sein bloßes Leben retten kann? Das konnten die Thalfanger Schüler beim Gang durch die multimediale Ausstellung im missio-Truck „leibhaftig“ nachempfinden. In sechs kleinen Räumen im Truck-Inneren erlebten sie die Flucht-Stationen und -Erfahrungen in der Identität eines Flüchtlings aus dem Ostkongo. Etwa als Passagier auf der beengten Pritsche eines LKWs auf der Fahrt mit unbestimmtem Ziel, oder vor einer Entscheidung gleich an der ersten Station, wo sie virtuell an einem Bildschirm das Wichtigste zusammen packen mussten: Pass, Zeugnisse, Fluchtadressen – mehr nicht.

„Es ist schon traurig, wenn man das wie in echt sieht. Und es macht nachdenklich, wenn man merkt, dass man auch selbst dazu beiträgt“, erklärten Sara (16) und Sammy (17) aus der 9b der Thalfanger Realschule. Damit meinen sie den in der Ausstellung vermittelten Hintergrund für die Flucht, nämlich den Kampf um einen Rohstoff, der zum Auslöser für den Bürgerkrieg geworden ist: das Erz Coltan, das in jedem Handy enthalten ist. „Man sollte das Handy länger behalten“, sagten die Schülerinnen nachdenklich, als sie erkennen, dass das scheinbar so weit entfernte Schicksal von Flüchtlingen mit dem persönlichen Konsumverhalten in der Einen Welt verknüpft ist.

„Der Truck will informieren und sensibilisieren“, fassten die beiden pädagogischen Begleiterinnen Andrea Fischer und Franziska Jurgeit vom katholischen Hilfswerk missio die Ausstellungsintention zusammen. Dazu gehört auch der im Klassenraum gezeigte und besprochene Film „Blutige Handys“, der den gewaltsamen Kampf um den Elektronik-Rohstoff im kongolesischen Dschungel und das Schicksal der Minenarbeiter dokumentiert.

2014 wird der missio-Truck „Menschen auf der Flucht“ wieder im Bistum Trier auf Tour sein. Interessierte Schulen, Gemeinden oder Gruppen, die den missio-Truck bei sich vor Ort einsetzen möchten, können sich schon jetzt vormerken lassen bei missio-Diözesanreferentin Andrea Tröster von der Diözesanstelle Weltkirche des Bistums Trier. Weitere Informationen gibt es auch hier.

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