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Mauern einreißen

22. September 2014

missio-Aktion setzt sich für Menschenrechte und Religionsfreiheit weltweit ein

Acht weiße T-Shirt, mit jeweils einem roten Buchstaben. Kinder und Erwachsene stellen sich damit vor einer Mauer aus Styroporsteinen in einer Reihe auf. Zusammen buchstabieren sie das Wort „Pakistan“. Das südasiatische Land und die dortigen Blasphemiegesetze stehen im Mittelpunkt des Monats der Weltmission des Katholischen Hilfswerks missio. Dessen Aktion „Mauern einreißen“ will darauf aufmerksam machen, dass in über hundert Ländern dieser Erde Menschen alleine auf Grund ihres Glaubens Opfer von Diskriminierung und Gewalt werden. Die Auftaktsveranstaltung der Aktion im Bistum Trier fand am 21. September in Prüm vor der St. Salvator Basilika statt.

21. September 2014
© Bischöfliche Pressestelle Trier

Im Rahmen des Pfarrfestes wollte sich die Gemeinde engagieren, um ein Zeichen zu setzen für die verfolgten Christen in der Welt. Symbolisch hatten Kinder und Jugendliche ruckzuck aus 100 Styroporblöcken eine Mauer aufgerichtet, die für die Ausgrenzung von Minderheiten und Intoleranz stand. „Mit solchen Aktionen kann man junge Leute besser erreichen, als mit Vorträgen“, sagte Pastor Christian Müller. „In vielen Ländern müssen Kinder aus politischen Gründen lernen, über ihre Religion zu schweigen; hier können wir frei über unseren Glauben sprechen – aber tun wir das auch?“, fragt Müller. Organisator Thomas Maas berichtete über seine Erfahrungen aus der langjährigen Partnerschaft der Katholischen Jugend Prüm mit einer Jugendgruppe in Nordirland. Auch dort herrschte in den 80er Jahren eine Atmosphäre der Intoleranz, des Misstrauens und Schweigens unter den christlichen Konfessionen. „Mittlerweile ist vieles leichter geworden. Aber diese Erfahrungen haben mich motiviert, den Wert der Religionsfreiheit hier beim Pfarrfest in den Fokus zu rücken.“

Als es daran ging, die Mauer der Gewalt und Intoleranz einzureißen, waren viele Hände zur Stelle. Mit diesem Akt der „Befreiung“ wollten die Teilnehmer sich für Menschen einzusetzen, die Opfer von Diskriminierung und Gewalt werden. Auch an der damit verbundenen Petition „Freiheit für Asia Bibi“, die wegen angeblicher „Gotteslästerung“ in Pakistan zum Tode verurteilt worden ist, beteiligten sich die Besucherinnen und Besucher. Mit ihrer Unterschrift forderten sie die Bundesregierung auf, sich politisch für die Freilassung Asia Bibis und die Abschaffung des Blasphemiegesetzes in Pakistan einzusetzen.

Die missio-Diözesanreferentin des Bistums Trier, Andrea Tröster, zog ein positives Fazit: „Ich bin sehr zufrieden. Wir hatten eine lebendige und mitreißende Aktion, die den Beteiligten dazu auch noch viel Spaß gemacht hat.“

Quelle: Bischöfliche Pressestelle Trier

Linktipps:
Monat der Weltmission
Aktion "Mauern einreißen"
missio-Diözesanstelle Trier
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