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Christen weltweit bedrängt

16. Juni 2015

Theophilus Bela aus Indonesien informierte beim Tag der Begegnung in Prüm

Bei einem „Tag der Begegnung“ des Internationalen Katholischen Missionswerks wurde in Prüm am 14. Juni 2015 ein Gottesdienst gefeiert. Der Indonesier Theophilus Bela informierte über die weltweite Bedrängung und Verfolgung von Christen und anderen Gläubigen.

KEB-Leiter Wolfgang Vierbuchen, missio-Diözesanreferentin Andrea Tröster, missio-Diözesandirektor Prälat Werner Rössel, Hildegard Hermanns (missio Aachen), Theophilus Bela
KEB-Leiter Wolfgang Vierbuchen, Andrea Tröster (missio Trier), missio-Diözesandirektor Prälat Werner Rössel, Hildegard Hermanns (missio Aachen), Theophilus Bela © missio-Diözesanstelle Trier

„Ich bin sehr froh und dankbar, dass ich hier und an anderen Orten in Deutschland über mein Anliegen sprechen kann“, sagte Theophilus Bela am Ende des Interviews mit der missio-Referentin Hildegard Hermanns. „Denn wir sind doch alle eins“, betonte er. Das Anliegen des 72-jährigen Indonesiers: die Einhaltung der Menschenrechte und der Glaubensfreiheit sowie der interreligiöse Dialog. Von Beruf war Theophilus Bela Wirtschaftswissenschaftler; seine guten Deutschkenntnisse stammen aus seiner Studienzeit in Bochum.

Seit 1999 setzt sich der katholische Laie in seinem überwiegend muslimischen Heimatland Indonesien zu Gunsten von bedrängten und verfolgten Christen und anderen religiösen Minderheiten ein; meldet es der Polizei, wenn er von Verstößen erfährt; hat durchgesetzt, dass mindestens ein Ministerposten im Kabinett von einem Katholiken besetzt ist. Der vierfache Vater und Großvater ist der Generalsekretär des katholischen indonesischen Komitees für Religionen und Frieden in der Hauptstadt Jakarta.

„Der bedrängten Kirche zu helfen, macht mir große Freude, und davon bekomme ich viel Segen“, hatte er im Rahmen seines Glaubenszeugnisses bei der Eucharistiefeier in der Prümer Basilika erklärt. Den Gottesdienst leitete Prälat Werner Rössel, Trierer Bischofsvikar für weltkirchliche Aufgaben, an seiner Seite am Altar war der Vinzentinerpater Stephan Schmuck aus Niederprüm. Rössel erinnerte in seiner Predigt daran, dass es zu keiner Zeit mehr Christenverfolgungen auf der Welt gegeben habe als heute. „Wir sollten das Reifen und Wachsen des Reiches Gottes nicht den Spezialisten überlassen“, räumte Rössel ein. „Gehen wir als Getaufte und Gefirmte hinaus, auch wenn wir auf Widerstand und Borniertheit stoßen oder sogar auf Feindschaft und Verfolgung“, appellierte Prälat Rössel: „Gott setzt großes Vertrauen in uns.“

Am Gottesdienst und dem anschließenden Zusammensein mit Theophilus Bela im Pfarrheim wirkten die Prümer Fachstelle der Katholischen Erwachsenenbildung, der Prümer Zweigverein des Katholischen Deutschen Frauenbundes und der örtliche Weltladen mit. Das Solidaritätsessen für rund 70 Förderer und Freunde von missio hatte – nach fairen, biologischen, regionalen und vollwertigen Kriterien – das Ehepaar Elisabeth Dichter-Hallwachs und Reinhard Hallwachs aus Utscheid zubereitet.

Linktipps:
Aktion Lebenszeichen
Theophilus Bela
missio-Diözesanstelle Trier

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