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Das Evangelium im Alltag leben

19. Oktober 2015

Besuch aus Tansania und Trier hatte die Neunkircher Pfarrei St. Marien am 18. Oktober. Aus Trier war Prälat Werner Rössel, Bischofsvikar für weltkirchliche Aufgaben gekommen um den diözesanen Eröffnungsgottesdienst zur diesjährigen missio-Aktion mit der Gemeinde zu feiern. Zu diesem Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Marien begrüßte Pfarrer Michael Wilhelm auch Pater Sylvanus Kessy, den Prior der Benediktinerabtei in Ndanda in Tansania.

Pater Sylvanus Kessy ist derzeit gemeinsam mit weiteren Christen aus seinem Land in Deutschland unterwegs, um von seiner Arbeit zu berichten und für die katholische Solidaritätsaktion „Sonntag der Weltmission“ am 25. Oktober zu werben. Kessy, der auch Pfarrer einer Gemeinde mit 14.000 Katholiken in einer Region von 157 Quadratkilometern ist, war bereits am Vortrag zu einem informativen Frühstück im Neunkircher Kirchenladen „Momentum“, um dort von seinem Leben und seiner Arbeit zu erzählen.

Fr. Sylvanus Kessy OSB in Neunkirchen
Fr. Sylvanus Kessy OSB (Mitte) in Neunkirchen © missio-Diözesanstelle Trier

Er sei nach Deutschland gekommen, um den Menschen für die Unterstützung seiner Arbeit in Tansania zu danken, sagte Prior Kessy in seiner auf Englisch gehaltenen Predigt, die von missio-Diözesanreferentin Andrea Tröster übersetzt wurde. Vor rund 150 Jahren seien Missionare aus Deutschland nach Tansania gekommen um das Evangelium zu verkünden. Der Glaube habe Wurzeln geschlagen. Weil die Missionare wussten, dass der Mensch aus Leib und Seele besteht, hätten sie auch Krankenhäuser und Schulen gebaut. „So haben sie eine gute Gesundheitsvorsorge und Bildung nach Tansania gebracht“, sagte Kessy.

Die Kirche seines Landes sei vor allem in den kleinen christlichen Gemeinschaften lebendig. „Dort versammeln sich die Gläubigen aus der Nachbarschaft einmal in der Woche, lesen aus der Bibel, meditieren diese Worte und überlegen gemeinsam, wie sie diese Worte in ihrem Alltag umsetzen können“, erzählte der Pater aus dem afrikanischen Kirchenalltag. Auch in Deutschland seien die Gläubigen herausgefordert, das Wort Gottes zu hören und Tag für Tag zu leben. Die Frohe Botschaft sei keine Sache der Vergangenheit, sondern spreche heute zu den Menschen. Um das Wort Gottes zu leben, gebe es viele Möglichkeiten, von der Familie bis zum Arbeitsplatz. „Wie kann ich den Menschen dienen?“ sei die grundlegende Frage. „Wenn wir damit Ernst machen einander zu dienen, wird sich die Welt in eine Art Paradies verwandeln“, ermunterte der Prediger seine Zuhörerinnen und Zuhörer.

Den Flüchtlingen zu helfen, nannte Pater Kessy als eine der aktuellen Herausforderungen, das Evangelium im Alltag zu leben. Die Flüchtlinge würden das Land schöner machen und bereichern. Die Hilfsbereitschaft werde dazu beitragen, „dass wir glücklicher werden“, sagte Kessy. Vor ein paar Jahren habe man in Tansania Millionen von Flüchtlingen geholfen und das Land sei nicht so reich. Aber die Hilfe für die Flüchtlinge habe zum Glück der Gläubigen beigetragen. Prior Kessy lud die Gottesdienstgemeinde ein, selbst missionarisch zu sein, die Frohe Botschaft zu verkünden und mitzuhelfen, dass Menschen glücklicher werden. Das könne man auch durch die Unterstützung von missio.

Linktipps:
Monat der Weltmission
Fr. Sylvanus Kessy OSB
missio-Diözesanstelle Trier

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