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missio-Präsident Prälat Krämer sieht Flüchtlingsarbeit als Herausforderung für Kirche und Gesellschaft

"Ich sehe sehr viele Menschen, die sich mit großem Engagement für die Flüchtlinge einsetzen und das sind die Kräfte, die wir als Kirche auch in Zukunft weiter stärken und unterstützen wollen." Das hat Prälat Dr. Klaus Krämer, Präsident des internationalen katholischen Hilfswerks missio, am 27. Oktober in einem Gespräch mit der Bischöflichen Pressestelle des Bistums Münster aus Anlass des Monats der Weltmission betont.

29. Oktober 2015

Die Flüchtlingsarbeit beschäftige das Hilfswerk schon seit Jahren, weil viele Partnerländer, wie beispielsweise in Zentralafrika, schon lange mit diesem Problem konfrontiert seien. In den letzten zwei Jahren habe sich die Situation vor allem im Nahen Osten dramatisch zugespitzt. Im Libanon würden Flüchtlinge etwa ein Drittel der Bevölkerung ausmachen. Immer mehr Flüchtlinge würden aber auch den Weg nach Deutschland suchen. "Das stellt uns als Kirche vor ganz neue Herausforderungen."

Auf politischer Ebene könne die Situation nur im gesamteuropäischen Rahmen angegangen werden. Hier sieht Krämer aber auch eine Gefahr: "Dass sich einige Länder ihrer Verantwortung entziehen, ist sehr besorgniserregend und kann auch eine Gefahr für die europäische Union insgesamt werden." Im Moment könne nicht durchgehend gewährleistet werden, dass die Flüchtlinge überall und zu jeder Zeit menschenwürdig behandelt werden. Die Situation sei eine humanitäre Herausforderung, die es in Europa in dieser Form lange nicht gegeben habe. "Es ist aber auch eine Bewährungsprobe, wie wir uns als Gesellschaft, die letztlich auch aus christlichen Werten schöpft, in dieser Situation verhalten", sagte er.

Erfreut zeigte sich Prälat Krämer über das große Engagement der Kirchengemeinden in der Flüchtlingsarbeit. "Wir müssen die ehrenamtlichen Helfer begleiten und qualifizieren, ihnen zurüsten für die Aufgabe, weil sie mit vielen Fragen konfrontiert werden, mit Menschen aus anderen Kulturen, aus anderen sozialen Kontexten", sagte Krämer. Das sei eine große Aufgabe für die Kirche, die aber schon jetzt tatkräftig angegangen werde.

In den vergangenen Jahren habe das Hilfswerk missio außerdem vermehrt auf die Situation verfolgter Christen aufmerksam gemacht. "Religionsfreiheit wird zwar von den meisten Staaten auf dem Papier gewährleistet, aber die Realität sieht oft leider ganz anders aus", erklärte Krämer. Das betreffe Vertreter aller Religionen, Christen seien aber in einem besonders starken Maße von den Diskriminierungen betroffen. "Es ist wichtig, ein politisches Bewusstsein dafür zu schaffen, dass Religionsfreiheit ein Menschenrecht ist, für das wir uns einsetzen müssen", betonte er.

Linktipps:
Themenschwerpunkt Flüchtlingshilfe
Monat der Weltmission 2015 (Schwerpunktland Tansania)

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