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Eva-Maria Hertkens

Dr. Eva-Maria Hertkens ,
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Inhalt

Esszimmer

Wann kann man sich besser kennenlernen als bei einem gemeinsamen Essen? Dort liegt das Gesprächsthema quasi bereits auf dem Tisch. Bei einem internationalen Buffet oder beim miteinander Kochen sind Gemeinsamkeiten und Unterschiede nur noch Geschmacksache.

Das brauchen Sie: Tische und Stühle, Teller und Besteck, Tischdecken, Servietten und Tisch-Deko, die das gemeinsame Essen zu etwas Besonderem machen.

Das können Sie tun: Einladung zum gemeinsamen Kochen oder Bitte an alle Gäste, einen lukullischen Beitrag zu einem Eine-Welt-Buffet mit für sie typischen Speisen mitzubringen. Laden Sie die Köchinnen und Köche dazu ein, die Zutaten der Rezepte oder das Rezept auf einem Schild zu verraten. Fotografieren Sie die Köchinnen und Köche mit ihren Speisen und das Buffet. Daraus kann ein persönliches Kochbuch Ihrer Gemeinde mit kleinen Geschichten entstehen.

Für Kinder:

  • In diesem Raum geht es darum, dass die Kinder fremde Essgewohnheiten kennenlernen und sich gemeinsam an einem oder zwei Gerichten versuchen. Sie lernen dabei, dass durch gemeinsames Handeln etwas Gutes für alle entstehen kann.

    Gemeinsam mit den Kindern zu kochen verbindet immer. Da Kinder gerne selbst entscheiden, was sie essen wollen, sollte ein Vorschlag von den in Deutschland „heimischen Kindern“ kommen und ein Vorschlag von den Flüchtlingskindern bzw. Kindern, die in einem anderen Land geboren wurden. Die Essensvorschläge sollten unter dem „Thema“ eingeholt werden: „Mit welchem Essen verbindet ihr „Zuhause“?“ Daran sollte sich die Frage anschließen: „Warum gehört dieses Essen zu eurer Heimat?“ „Woran erinnert dich dieses Essen?“

    Beide Gerichte werden fotografiert, als Bild auf die Malvorlage (PDF) „Haus für Alle“ geklebt und an missio geschickt. Die neu erlernten Gemüse- oder Obstsorten, die für die meisten Kinder bis dahin noch fremd waren, könnten ebenfalls Teil der Gestaltung des Haus-Plakates werden.

  • Mit dieser Vorlage (PDF) können Sie alle Ergebnisse aus den Kindergruppen gestalten und an missio zur Veröffentlichung auf dieser Website senden. Bitte beachten Sie dabei die Vorgaben zum Datenschutz.

    Lizenz: Namensnennung-NichtKommerziell 3.0 de (by-nc 3.0), falls nicht anders im Dokument angegeben.

Für alle:

  • © Philipp Hedemann

    Batata-Sim-Sam-Bällchen - Süßkartoffeln mit Sesam

    Zutaten für 4 Personen:

    • 1 kg Süßkartoffeln
    • 500 g Sesamkerne
    • 400 g Reismehl
    • 200 g Kokosmilch
    • 2 Eier
    • 1 Stück frischen Ingwer (ungefähr in Walnussgröße)
    • 1/2 TL Nelkenpulver
    • 1 Stange Zitronengras
    • 2 EL Öl (z. B. Erdnussöl)
    • 100 g Mehl
    • Wasser nach Bedarf

    Zubereitung:

    • Süßkartoffeln waschen und ganz im vorgeheizten Backofen bei 200° backen bis sie weich sind (ca. 1 Stunde). Dann kaltstellen. Am besten am Vorabend.
    • Ingwer schälen und reiben, zusammen mit der Kokosmilch und dem Zitronengras 5 Minuten kochen und dann kaltstellen.
    • Süßkartoffeln pürieren, Kokosmilch, Ingwer und Nelkenpulver hinzufügen und alles mischen. Das Reismehl nach und nach hinzugeben bis ein weicher Teig entsteht.
    • In einer Schüssel Mehl und Wasser mit den Eiern verrühren und den Sesam darunter mischen. Der Teig soll die Konsistenz eines Pfannkuchenteiges haben. Die Süßkartoffelmischung portionsweise in Bällchen formen, in die Eier-Sesam-Mischung tauchen und goldbraun ausbraten. Aus der Pfanne nehmen und abtropfen lassen. Warm oder kalt servieren. Dazu passt ein Chili-Tomaten-Chutney.

    Das Kochrezept "Afrika" zum Download als Word- bzw. als PDF-Datei.

    Lizenz: Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 3.0 de (by-nc-nd 3.0), falls nicht anders im Dokument angegeben

  • © Leischner-Photographie.de

    Kilwa Berei - Gebratenes Rindfleisch

    Zutaten für 4 Personen:

    • 800 g mageres Rindfleisch
    • 1 Zwiebel
    • 4 scharfe Peperoni
    • etwas Pflanzenöl
    • Salz und Pfeffer
    • etwas Duftbutter (in afrikanischen Geschäften oder über das Internet erhältlich)
    • alternativ Pflanzenöl
    • Awaze (Chilipaste)
    • Fladen

    Zubereitung:

    • 1. Das Rindfleisch in Streifen schneiden, eine Pfanne mit etwas Öl erhitzen und das Rindfleisch in die Pfanne geben. Von allen Seiten braten und mit Salz und Pfeffer würzen.
    • 2. Die Zwiebel und die Peperoni in Streifen schneiden und zusammen mit der Duftbutter zum Fleisch hinzufügen.
    • 3. Je nach Belieben Awaze, eine eritreische Chilipaste, hinzugeben.
    • 4. Anschließend auf einer mit Fladen belegten Platte anrichten. Die Duftbutter ist eine mit eritreischen Gewürzen verfeinerte Butter und ein wichtiger Bestandteil der eritreischen Küche. Wer keine Duftbutter in afrikanischen Geschäften oder über das Internet erhält, verwendet stattdessen noch etwas Pflanzenöl nach Geschmack.

    Das Kochrezept "Eritrea" zum Download als Word- bzw. als PDF-Datei.

    Lizenz: Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 3.0 de (by-nc-nd 3.0), falls nicht anders im Dokument angegeben

  • © Bräunig

    Doro Wot – Huhn nach Landesart

    Zutaten für 10 Personen:

    • 1 großes Huhn
    • 250 g Butter
    • 3 Kilo (rote) Zwiebeln
    • 250 g Berbere-Pulver (Afroshop)
    • 10 Knoblauch-Zehen
    • 10 Eier
    • Wasser
    • Zitrone
    • zum Würzen (nach Belieben): frischer Ingwer, Salz, Kardamom, Bockshornkleesamen, Muskat. Servieren auf einem Injera-Fladen (Afro-Shop) und/oder mit Weißbrot und Frischkäse.

    Zubereitung:

    • Die Zwiebeln grob hacken und mit feingehacktem Knoblauch, Ingwer, Muskat, Kardamom und Bockshornklee in einem großen Topf mit Butter anschmoren.
    • Wenn die Zwiebeln glasig sind, Berbere hinzugeben.
    • Das Huhn gründlich mit Wasser und Zitrone waschen, in Stücke zerteilen und zugeben.
    • Nach einigen Minuten so viel Wasser hinzufügen, dass die Hühnchenteile bedeckt sind. Bei niedriger Flamme köcheln lassen bis sich das Fleisch leicht vom Knochen löst und die Zwiebeln zu einer sämigen Tasse zerkocht sind (etwa eine Stunde).
    • Pro Person ein hart gekochtes Ei pellen und an den Seiten einschneiden, damit das Aroma der Soße aufgenommen werden kann. Kurz vor dem Servieren in den Topf geben.

    Philipp Hedemann

    Das Kochrezept "Äthiopien" zum Download als Word- bzw. als PDF-Datei.

    Lizenz: Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 3.0 de (by-nc-nd 3.0), falls nicht anders im Dokument angegeben

  • © Andrea Tapper

    Kuko ya nazi - Huhn in Kokosnussmilch

    Zutaten für 2 Personen:

    • ½ kg Huhn- oder Fischfilet
    • 1 große Zwiebel
    • ½ Paprika rot oder grün
    • 2 Tomaten oder Tomatenpüree
    • 1 ½ Handvoll Gemüse nach Wahl (z.B. Kartoffeln, Erbsen, Karotten)
    • je ½ bis 1 TL Ingwer, Kardamom, Curry-Pulver, Nelken (frisch gestampft o. als Pulver)
    • 1 kleines Bund frischer Koriander
    • 1 kleine Tüte oder ½ Konserve Kokosnussmilch

    Zubereitung:

    • Huhn- oder Fischfilet in bissgroße Stücke schneiden, mit ein paar Spritzern Zitrone versehen, beiseite stellen.
    • Hauchdünn geschnittene Zwiebeln und Paprika in Öl anrösten, bis sie glasig sind, Tomaten oder Tomatenpüree dazugeben, einkochen, Gewürze dazugeben. Gut verrühren, ein wenig Wasser zugeben.
    • Temperatur etwas herunterdrehen, Hühnerstücke, etwas Wasser und Kokosnussmilch zugeben; köcheln lassen. Nach etwa 15-20 Minuten gevierteltes Gemüse je nach Kochdauer dazugeben, z.B. Kartoffeln, Karotten, Erbsen.
    • Wenn Sie Fisch statt Huhn verwenden, geben Sie die Fischstücke erst NACH dem Gemüse nur für etwa 5 Minuten dazu.
    • Ab und zu umrühren, am Schluss klein gehackten Koriander und eventuell noch Kokosnussmilch oder Wasser zufügen. Das Curry soll die Konsistenz einer dicken Suppe haben.

    Andrea Tapper

    Das Kochrezept "Sansibar" zum Download als Word- bzw. als PDF-Datei.

    Lizenz: Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 3.0 de (by-nc-nd 3.0), falls nicht anders im Dokument angegeben

  • © www.fadikochtsyrisch.de

    Kibbeh Nayeh – Rindfleisch Tatar mit Bulgur

    Kibbeh Nayeh ist ein leckeres syrisches Rinder-Tatar. Dieses Gericht aus rohem Rinderhack gibt es in vielen Varianten. Tatsächlich hat jede Familie ihr eigenes Rezept, wir zeigen Euch hier das Original-Rezept aus der Familie des syrischen Fernsehkochs Fadi Alauwad.

    Zutaten:

    • 300 g Schabefleisch (Tatar)
    • 100 g Bulgur (kleinkörnig)
    • 50 g Zwiebeln
    • 25 g Walnüsse
    • 1/4 Bund Minze
    • 50 ml Olivenöl
    • gemahlener Kreuzkümmel (Kamin)
    • Paprikapulver (süß)
    • Salz, schwarzer Pfeffer

    Zubereitung:

    • Den Bulgur weicht Ihr in warmem Wasser für 10 Minuten ein. Danach abtropfen lassen und mit Gewürzen und etwas Öl mischen.
    • Zwiebeln schälen und in feine Würfel schneiden.
    • Etwas von den Zwiebeln mit Salz, Pfeffer und dem Tatar gut vermischen, sodass eine homogene Masse entsteht.
    • Bulgur und Fleischmasse auf einem Teller anrichten und mit frischen Zwiebelwürfeln, frischer Minze und Walnüssen bestreuen. Darüber etwas Olivenöl geben.

    Wenn Ihr es mal etwas origineller wollt, dann hat Chef Fadi eine besondere Empfehlung für Euch, wie man dieses traditionelle Gericht abwandeln kann:

    • Ihr mischt einfach 50:50 mit Muschel-Tatar.
    • Danach Olivenöl und Knoblauch vermengen, sowie Zwiebeln, Minze und Walnüsse stoßen und dazu geben.
    • Mit frischem Brot essen.

    Kleiner Tipp zum Schluss: Wenn vom Tartar etwas übrig bleibt, könnt Ihr die Reste in ein syrisches Fladenbrot füllen und 5 Minuten im Ofen backen. So hat man am nächsten Tag ein wunderbares Gericht und das Hackfleisch vollständig verwertet.

    aus: Fadi kocht syrisch – eine kulinarische Reise mit dem syrischen Fernsehkoch Fadi Alauwad - http://fadikochtsyrisch.de/2016/02/29/kibbeh-nayeh-rindfleisch-tatar-mit-bulgur/

    Das Kochrezept "Syrien" zum Download als Word- bzw. als PDF-Datei.

    Lizenz: Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 3.0 de (by-nc-nd 3.0), falls nicht anders im Dokument angegeben

  • Gerade für Geflüchtete, die in Sammelunterkünften wohnen, kann ein Kochabend sehnliche Wünsche erfüllen – endlich wieder selbst kochen, endlich wieder selbst bestimmen, was es zu essen gibt, endlich in gemütlicher Runde am Tisch sitzen und sich mit Menschen austauschen, die Lust auf Begegnung haben! | Download (docx, 950 KB)

So können Sie helfen:

  • missio unterstützte 2014 auch Bischof Stephen Mamza im Norden Nigerias, der mehrere tausend Menschen rund um seinen Bischofssitz in Yola aufgenommen hat, die vor der islamistischen Terrorgruppe Boko Haram geflohen sind.
    Bischof Mamza verteilt Hilfsgüter an Flüchtlinge.© Bistum Yola / missio

    So hilft missio den Menschen vor Ort

    Boko Haram heißt die Rebellengruppe, die in den letzten Jahren im Norden Nigerias die Errichtung eines Kalifats plante und mit unvorstellbarer Brutalität und Gewalt vorging, um dieses Ziel zu erreichen. Fast täglich hört man in den Nachrichten von Terroranschlägen, entführten Mädchen und Kindern und von Jugendlichen, die gezwungen werden, für die Boko Haram zu kämpfen.

    Im Herbst 2014 hatte der Terror seinen Höhepunkt. Tausende Menschen flohen aus dem Nordosten Nigerias in den Süden. Allein in der Kathedrale von Yola und anderen kirchlichen Gebäuden der Stadt suchten 5.000 Menschen Schutz und Sicherheit.

    Um diese Flüchtlinge zu versorgen, wurden mit Hilfe von missio für 5.000 Menschen Reis, Mais und Medikamente zur Verfügung gestellt. „Im letzten Jahr hatten wir viel Unterstützung. Alle katholischen Diözesen Nigerias haben uns Hilfe geschickt. Unser größter Unterstützer aber war missio in Aachen. missio hat tausende Menschenleben gerettet.“ sagt Stephen Mamza, Bischof von Yola, und bedankt sich bei den vielen Helfern.

    Und: Seit Anfang diesen Jahres keimt Hoffnung auf. Die nigerianische Armee konnte die Terrormilizen zurückdrängen. Teile des Nordostens gelten mittlerweile wieder als sicheres Gebiet. Jetzt geht es darum, den Menschen bei dem schwierigen Neuanfang zu helfen und ihre Rückkehr in ihre Dörfer möglich zu machen.

    Unterstützen Sie die Aktion „Wir bauen ein Haus für Alle“ mit Ihrer Spende und helfen Sie unseren Partnern, den Flüchtlingsfamilien eine Perspektive in ihrer Heimat zu bieten.

    Das Projektbeispiel Nigeria zum Download als Word- bzw. als PDF-Datei.

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