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Eva-Maria Hertkens

Dr. Eva-Maria Hertkens ,
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Aktion Schutzengel - Für Familien in Not. Weltweit. Glauben teilen. Weltweit. Solidarität mit bedrängten Christen Wir bauen ein Haus für Alle

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Inhalt

Klassenzimmer

Ein Willkommensgruß in fünf Sprachen erleichtert schon den ersten Kontakt. Hier erfahren Sie außerdem, warum Menschen aus Syrien oder Eritrea ihr Leben aufs Spiel setzen, um nach Europa zu kommen.

Das brauchen Sie: Tische und Stühle, Flipchart oder große Tafel, Stifte, Blocks

Das können Sie tun: Kinder und Erwachsene lernen unter Anleitung die Sprache der anderen. Auf großen Papierbögen werden Worte wie: Willkommen, Ich heiße…, Guten Tag, Wie geht es Ihnen? … in verschiedenen Sprachen notiert. Die Gäste werden eingeladen, diese Wörter in ihrer eigenen Sprache zu ergänzen und den anderen im Klassenzimmer die richtige Aussprache beizubringen. Die Bögen können später in der Kirche aufgehängt werden, so dass alle etwas davon haben.

Und außerdem: Schulsituation an den Wänden ringsum gestalten, Wände mit Tapetenbahnen behängen, auf denen Kinder die Wände ihres „Klassenzimmers“ bemalen.

Für Kinder:

  • Bei diesem Spiel sollen sich die Kinder kennenlernen und dadurch lernen, welche unterschiedlichen Erfahrungen es zwischen Kindern aus verschiedenen Ländern gibt.

    Die Kinder stellen sich im Kreis auf und nennen ihren Namen und ein Tier ihrer Wahl. Dazu müssen sie eine kurze Begründung abgeben, warum sie dieses Tier sind bzw. sein wollen. Der Nachbar wiederholt dann den Namen und das Tier, das vorher genannt wurde und fügt seinen Namen und sein Tier hinzu. Je nach Alter kann das letzte Kind, das an der Reihe ist, auch alle Namen, die bisher genannt wurden, wiederholen. Diese einzelnen Tiere können auf die Haus-Malvorlage (PDF) gemalt oder geschrieben und als gemeinsames Werk der Kindergruppe an missio geschickt werden.

    ab 10 Jahren:

    Die Kinder werden in Zweiergruppen aufgeteilt. Jeweils zwei Kinder erzählen sich fünf Minuten lang von einander (Name, Alter, Warum bin ich hier? Was habe ich heute schon erlebt?) Beide Kinder reden gleichzeitig und es dürfen keine Rückfragen gestellt werden! Anschließend stellen sie einander der Gruppe vor. Wichtig ist, dass jedes Kind nur das sagen muss, was es auch von sich preisgeben möchte. Oft ist z.B. die Herkunft eines Flüchtlingskindes kein einfaches Thema und kann daher ausgespart werden.

    Diese Geschichten bzw. einzelne Sätze, die von den Kindern als „besonders“ wahrgenommen wurden, werden auf die „Malvorlage“ geschrieben oder gemalt und als gemeinsames Projekt der Kindergruppe an missio geschickt. Das Bild wird dann auf der missio-Website veröffentlicht.

    ab 12 Jahren:

    Eine größere Gruppe wird in Kleingruppen aufgeteilt. In den Kleingruppen erfinden die Kinder kleine Geschichten, in denen die Vornamen oder Spitznamen der beteiligten Kinder versteckt werden. Die Geschichte wird auf ein großes Blatt geschrieben. Die anderen Kleingruppen sollen im Anschluss erraten, welche Namen sich in der Geschichte verstecken. Kreativität ist sowohl für den Inhalt erwünscht, als auch für die Verteilung der Namen, die nicht korrekt geschrieben sein müssen. Sie dürfen sich auf zwei oder drei Wörter verteilen – sollen aber zusammenhängend lesbar bleiben.

    Beispiel: Su sah neue Schuhe. Im Juli, August und September tagen die Frösche am Bach. Selbst er wollte wissen, wann es anfängt. Eine Vase fiel vom Tisch. Überall Fehler in dem Diktat. Ja, natürlich (oder auch naturlich) freue ich mich auf die Schule …

  • Mit dieser Vorlage (PDF) können Sie alle Ergebnisse aus den Kindergruppen gestalten und an missio zur Veröffentlichung auf dieser Website senden. Bitte beachten Sie dabei die Vorgaben zum Datenschutz.

    Lizenz: Namensnennung-NichtKommerziell 3.0 de (by-nc 3.0), falls nicht anders im Dokument angegeben.

Für alle:

  • Mit wichtigen Stichworten zu Familie, Schule und Alltag in Deutsch, Englisch, Französisch, Arabisch und Tigrinya (Eritrea).

    Das Wörterbuch zum Download als Word- bzw. als PDF-Datei.

    Lizenz: Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 3.0 de (by-nc-nd 3.0), falls nicht anders im Dokument angegeben

  • Brotverteilung im Flüchtlingslager Mai Aini (Äthiopien)
    Brotverteilung im Flüchtlingslager Mai Aini (Äthiopien)© Hartmut Schwarzbach / missio

    "Die schockierenden Bilder mit den Leichensäcken von fast 400 Flüchtlingen, die vor der italienischen Insel Lampedusa bei dem Schiffsunglück am 3. Oktober 2013 ertrunken waren, gingen um die Welt. Es waren hauptsächlich Menschen aus Eritrea. Papst Franziskus sprach damals von einem „Tag der Tränen“ und verurteilte „die Gleichgültigkeit gegenüber jenen, welche die Sklaverei, den Hunger fliehen, um die Freiheit zu suchen, doch stattdessen den Tod finden.“ Die Aufnahmen von der Tragödie im Mittelmeer und die aufrüttelnden Worte des Papstes ließen viele Menschen in Europa erstmals fragen, was eigentlich los ist in Eritrea. Es ist ein kaum bekanntes Land am Horn von Afrika, aus dem die meist jungen Leute in Scharen flüchten und sich auf eine jahrelange, lebensgefährliche Odyssee über Berge und Meere, durch Wüsten und Flüsse machen. (...)"

    Fluchtursachen "Eritrea" zum Download als Word- bzw. als PDF-Datei.

    Lizenz: Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 3.0 de (by-nc-nd 3.0), falls nicht anders im Dokument angegeben

  • © Projektpartner

    Flucht aus Syrien gibt es nicht erst seit Beginn des Bürgerkrieges. Seit vielen Jahrzehnten fliehen Menschen vor der Diktatur der Familie Assad – von 1971 bis zu seinem Tod im Juni 2000 Hafis al-Assad, seitdem sein Sohn Bashar. Es war keine Massenbewegung, sondern es waren Einzelne, die das Land verließen: politische Oppositionelle, Intellektuelle, Künstler… Die strenge Überwachung durch die Geheimdienste, das Verbot jeglicher Opposition, die totale Kontrolle aller zivilgesellschaftlichen Aktivitäten machten ihnen das Leben in Syrien unmöglich. Schwerste Menschenrechtsverletzungen von Seiten der Regierung, der Polizei und der Geheimdienste waren an der Tagesordnung. Oppositionelle wurden willkürlich verhaftet und brutal gefoltert, viele verschwanden, ohne dass die Familien jemals Nachricht von ihrem Schicksal erhielten, oder starben unter den menschenunwürdigen Haftbedingungen. Wer das Regime kritisierte, musste mit Drangsalierung, Einschränkungen im Berufsleben und anderen Diskriminierungen rechnen.

    Fluchtursachen "Syrien" zum Download als Word- bzw. als PDF-Datei.

    Lizenz: Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 3.0 de (by-nc-nd 3.0), falls nicht anders im Dokument angegeben

  • Ein Überblick über die wichtigsten Daten der Länder, der Religionen und der katholischen Kirche vor Ort.

    • Fakten "Äthiopien" zum Download als Word- bzw. als PDF-Datei.
    • Fakten "Eritrea" zum Download als Word- bzw. als PDF-Datei.
    • Fakten "Irak" zum Download als Word- bzw. als PDF-Datei.
    • Fakten "Syrien" zum Download als Word- bzw. als PDF-Datei.

    Lizenz: Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 3.0 de (by-nc-nd 3.0), falls nicht anders im Dokument angegeben

  • Die Kolpingsfamilie Vilseck organisiert den Unterricht und gibt Tipps zur Nachahmung: Zunächst wurde ein Spender gesucht und gefunden, der die Kosten für Lehrperson und Material übernimmt. Dann wurde ein Raum in der Gemeinde ausfindig gemacht. | Download (docx, 949 kb)

  • Unter dem Motto „Faktencheck Flucht und Asyl“ lädt die Kolpingsfamilie Willich interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie lokale Expertinnen und Experten in den Pfarrsaal ein, um Fragen zu klären und Vorurteile auf ihren Wahrheitsgehalt zu untersuchen. | Download (docx, 949 kb)

So können Sie helfen:

  • © Harald Suermann / MWI

    So hilft missio den Menschen vor Ort

    Eritrea ist ein Staat am Roten Meer. Der zweitjüngste Staat Afrikas ist leider auch einer der weltweit ärmsten, denn neben den Folgen des Bürgerkrieges sorgt auch ein korruptes, autoritäres Regime dafür, dass die wirtschaftliche Entwicklung kaum vorankommt. Vor allem junge Menschen versuchen das Land zu verlassen, weil sie sonst zu einem praktisch unbefristeten Militärdienst eingezogen werden. Dies hat verheerende Folgen für die Landwirtschaft und das Handwerk, weil hier dann eine ganze Generation als Arbeitskraft fehlt.

    Seit der Unabhängigkeit im Jahre 1995 wird das Land von einer Militärdiktatur beherrscht, die die vier Millionen Einwohner unterdrückt und grundlegender Menschenrechte beraubt. Zu den wenigen Hoffnungsträgern im Land gehören die Schwesterngemeinschaften, die vor Ort den bedrängten Menschen mit Rat und Tat beistehen. Ordensschwestern leiten Kindergärten und Grundschulen, kümmern sich um die Gesundheitspflege und besonders um die benachteiligten Mädchen und Frauen.

    Nach wie vor wird Töchtern der Schulbesuch verweigert, sie werden früh verheiratet und sind dann völlig von ihren Männern abhängig. Besonders schmerzhaft: Obwohl die Beschneidung von Mädchen seit April 2007 gesetzlich verboten ist, wird sie immer noch angewendet. Es sind Ordensfrauen, die mit den Familien und Dorfältesten über diese brutale Verstümmelung und ihre Folgen diskutieren, damit diese Tortur aufgegeben wird, und die den Kindern im Ernstfall Zuflucht bieten.

    Die „Kapuzinerinnen der Mutter Rubatto“ engagieren sich sehr für Mädchen und Frauen und sorgen selbst auch für eine gute Ausbildung ihrer jungen Schwestern. 21 von ihnen sollen eine Fortbildung bekommen, die 85.853 Euro kosten wird. missio möchte dafür 17.000 Euro bereitstellen.

    Unterstützen Sie die Aktion „Wir bauen ein Haus für Alle“ mit Ihrer Spende und helfen Sie unseren Partnern, den Flüchtlingsfamilien eine Perspektive in ihrer Heimat zu bieten.

    Projektbeispiel Eritrea zum Download als Word- bzw. als PDF-Datei.

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