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Das Leben und den Glauben teilen

In vielen Ländern Afrikas und Asiens hat das pastorale Modell der „Kleinen Christlichen Gemeinschaften“ zum Aufbau lebendiger Gemeinden geführt. Kleine Christliche Gemeinschaften (KCG) sind eine Substruktur von (großen) Pfarreien oder Pfarreiengemeinschaften, durch die vor Ort Kirche in ihren Grundfunktionen lebendig ist: in einer Nachbarschaft, in einem Dorf, in einem Wohnviertel oder auch in einer Institution (Schule, Altenwohnheim, Kindertagesstätte, Krankenhaus etc.).

Dieser auf einer biblischen Spiritualität basierende partizipative Weg des Kircheseins, der das während des Zweiten Vatikanischen Konzils formulierte Kirchenverständnis unterstreicht und dessen Entwicklung in Afrika und Asien von missio unterstützt wurde, erweist sich als adäquate Antwort auf die Frage nach der Zukunft von Gemeinden angesichts knapper werdender personeller und finanzieller Ressourcen sowie angesichts von Strukturveränderungen.

Lokale Kirchenentwicklung in Deutschland

© Projektpartner / missio

Erfahrungen mit diesem Weg in Deutschland haben gezeigt, dass in Prozessen lokaler Kirchenentwicklung Visionen, spirituelle Entwicklungen und konkrete Strukturen mit den Menschen in den Pfarreien entwickelt werden müssen. Die Gemeindemitglieder müssen sich miteinander auf die Suche begeben danach, in welcher konkreten Gestalt Christus an ihrem Ort als Kirche „Fleisch werden“ will und wie in dieser Weise Kirche zu sein, das Reich Gottes sichtbar werden kann.

Auch in Deutschland zeichnet sich nach über zehn Jahren der „Inkulturations-Arbeit“ dieses pastoralen Ansatzes ab, dass es bei aller regionalen und lokalen Unterschiedlichkeit auch hier auf Dauer nicht ohne lokale dezentrale Gemeinschaften gehen wird. Allerdings musste gelernt werden, dass man nicht mit Gruppengründung beginnen darf (die Gruppen bleiben dann Gruppen neben anderen – z.B. Bibel-Teil-Gruppen – und werden nicht zur Substruktur der Pfarrei). Am Anfang muss der Blick auf die Lebenswirklichkeit der Menschen und daraus dann die Entwicklung einer gemeinsamen, von möglichst vielen in der Diözese/Pfarrei mitgetragenen Vision von Kirche hier vor Ort stehen.

Hilfen und Anregungen dazu gibt es in anderen Ortskirchen aus Erfahrungen mit einem pastoralen Modell, das in den verschiedenen Ländern unterschiedliche Namen hat. In Deutschland hat sich der Name “Kleine Christliche Gemeinschaften” verbreitet.

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    Mit jährlich über 1.000 Projekten ist die missio-Projektvermittlung eine der großen Fachstellen für katholische Eine-Welt-Arbeit. Aus dieser Vielfalt stellen wir Ihnen hier eine Projektauswahl vor. Unterstützen Sie bitte unsere Projekte (Auswahl), von denen Kleine Christliche Gemeinschaften in Afrika, Asien und Ozeanien ganz besonders profitieren.

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