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Inhalt

Zur Lage der Menschenrechte in China

Religionsfreiheit

- Menschenrechtsstudie 1 -

Die Studie "Religionsfreiheit in der Volksrepublik China" behandelt das Problem der Religionsfreiheit in der VR China auf dem Hintergrund der Rolle der Religionen in der chinesischen Gesellschaft. Dabei wird gezeigt, dass die Funktion der Religionen in der chinesischen Tradition spezifische Eigenarten aufweist, die sich in der Religionspolitik der chinesischen Regierung und der kommunistischen Partei in der einseitigen Betonung staatlicher Kontrollfunktion im Religionsbereich zeigen. Die VR China steht im Jahr 2001 vor wichtigen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Übergängen, die auch auf die Situation der Menschenrechte im allgemeinen und die Religionsfreiheit im besonderen Einfluss haben. Zunächst wird gefragt, ob es einen „spezifisch chinesischen Zugang zum Problem der Menschenrechte“ gibt. Aus dem chinesischen Welt- und Menschenbild ergeben sich zwar unterschiedliche Akzentuierungen, jedoch keine grundsätzlich andere Formen von Menschenrechte. Vielmehr gibt es eine weitgehende Kontinuität, was das Verhältnis der Religionen zum Staat angeht, das bis heute die Religionspolitik bestimmt. Nach der Verfassung der VR China gibt es eine Religionsfreiheit, die den Religionen die Freiheit gibt, sich im Binnenbereich ihrer Lehren selbständig zu fühlen, die aber alle religiösen Praktiken in der Öffentlichkeit einer rigorosen Kontrolle durch die Regierung und kommunistische Partei unterwirft, die allein bestimmen, welche religiösen Aktivitäten „legitim“ und welche illegitim sind und daher als „kriminell“ verfolgt werden können. Die Folgen, die sich daraus ergeben, werden an Einzelbeispielen mit besonderem Schwerpunkt auf die katholische Kirche beschrieben. Auch auf die anderen Religionen Chinas – Daoismus, Konfuzianismus, Buddhismus und Islam – wird im Zusammenhang mit der Religionsfreiheit eingegangen.

Die scharfen Auseinandersetzungen der chinesischen Regierung mit der Falun-Gong-Bewegung zeigen die ideologische Verunsicherung der kommunistischen Partei, die den Verlust der ideologischen Vorherrschaft in der VR China befürchtet. Die verschärften Formen der Kontrolle und oft auch Behinderung religiöser Aktivitäten sind Ausdruck dieser Situation der kommunistischen Partei im Jahre 2001, bei der Feier des 80.Jahrestag ihrer Gründung.

(2001)

Der Autor

Georg Evers, *1936 in Emmerich; 1958-61 Studium der Philosophie in München mit Abschluss des Lizentiats; 1962-64 Studium der japanischen Sprache, Geschichte und Kultur in Kamakura: 1965-69 Studium der Theologie an der Sophia Universität in Tokio mit Abschluss Lizentiat und Master of Theology: 1969-72 theologische Promotion bei Karl Rahner in Münster mit einer Arbeit über Theologie der Mission u. Religionen; 1973-79 Referent für ökumenische und interreligiöse Erwachsenenbildung in Bendorf b. Koblenz. 1979-2001 Asienreferent im Missionswissenschaftlichen Institut Missio in Aachen; In den Jahren 1979-2001 viele Reisen in asiatische Länder. Ständige Teilnahme und Mitarbeit an wichtigen theologischen Konferenzen im Rahmen der Federation of Asian Bishops' Conferences (FABC).

Downloads

Zur Lage der Menschenrechte in der VR China – Religionsfreiheit (PDF, 0.19 MB)
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Human Rights. Religious Freedom in the People’s Republic of China (PDF, 0.14 MB)
Icon: PDF
La situation des Droits de l’Homme en République populaire de Chine – Liberté de religion (PDF, 0.36 MB)
Icon: PDF

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