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Inhalt

Zur Lage der Menschenrechte in Ruanda

Leben nach dem Völkermord

- Menschenrechtsstudie 15 -

Die Studie beschreibt die Lage der Menschenrechte in Ruanda. Leben nach dem Völkermord. Das Land hat 1994 einen Völkermord an der Tutsi-Bevölkerung, gleichzeitig schwere Menschenrechtsverletzungen von Seiten der vom Westen unterstützten siegreichen Rebellenarmee und 1996 die Vertreibung von Hutu-Flüchtlingen aus den Lagern im Osten des Kongo erlebt. Zur Jahreswende 2002/2003 wurde das Land noch immer von einer Übergangsregierung der in der Ruandischen Patriotischen Front (FPR) vereinigten militärischen Sieger von 1994 beherrscht. Die anderen politischen Parteien stehen unter Kuratel.

Nachdem sich die Truppen der FPR Ende 2002 aus dem Kongo zurückziehen mussten, haben Frieden und der Aufbau demokratischer Ordnungen in Zentralafrika eine neue Chance bekommen. Das Christentum, vor allem die katholische Kirche, muss als Verteidiger der Menschenrechte nach den Jahren der politischen Wirren eine besondere Funktion bei diesem Aufbauwerk übernehmen. Es wird beschrieben, wie Ruanda historisch zu einem „katholischen Land“ wurde und welche auch die Kirche berührenden internationalen Verwicklungen zu den Wirren der 90er Jahre geführt haben.

Die im Westen noch immer vorherrschende Lesart des von Hutu-Extremisten geplanten Tutsi-Völkermordes wird in Zusammenhang mit der noch immer nicht aufgeklärten Ermordung der Staatspräsidenten von Ruanda und Burundi am 6. April 1994 hinterfragt. Das ruandische Chaos nahm seinen Lauf, als der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen am 21.April 1994 den in Ruanda anwesenden UNO-Blauhelmsoldaten verbot, die bedrohten Tutsi militärisch zu schützen. Die Welt wurde zum „Zuschauer beim Völkermord“ (Samantha Power).

(2003)

Der Autor

Helmut Strizek (*1942 in Groß-Gerau/Hessen) hat sein Berufsleben seit 1973 vornehmlich im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit (EZ) in und mit Afrika verbracht. Er lebte von 1980-1983 in Ruanda und war von 1987-1989 mit Projekten der deutschen EZ befasst. Seit 1992 beschäftigt er sich außerdienstlich mit den Vorgängen im Gebiet der Großen Seen Zentralafrikas. 1996 promovierte Strizek am Institut für Poltische Wissenschaft der Universität Hamburg über Ruanda und Burundi. 1998 Veröffentlichung eines Buches, das auch den 1. Kongo-Krieg (1996/1997) in das zentralafrikanische Gesamtgeschehen – vor allem auch mit Blick auf Uganda und Sudan – einordnet und die internationalen Verflechtungen aufzeigt. Seit 1994 Beiträge zu zentralafrikanischen Fragen – vor allem für die Zeitschrift INTERNATIONALES AFRIKAFORUM.

Downloads

Zur Lage der Menschenrechte in Ruanda. Leben nach dem Völkermord (PDF, 0.45 MB)
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Human Rights in Rwanda. Life after Genocide (PDF, 0.45 MB)
Icon: PDF
La situation des droits de l’Homme au Rwanda. La vie après le génoicide (PDF, 0.45 MB)
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