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Inhalt

Zur Lage der Menschenrechte in der Türkei

Auf dem Weg nach Europa – Religionsfreiheit?

- Menschenrechtsstudie 20 -

Die Republik Türkei hat sich im Vertrag von Lausanne aus dem Jahr 1923 – hier mit ausdrücklicher Bezugnahme auf die nicht-muslimischen Minderheiten – und in allen seitherigen Verfassungen zur Gleichbehandlung aller Staatsbürger unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit verpflichtet. Vor diesem Hintergrund versuchte die 2001 erschienene Studie "Zur Lage der Menschenrechte in der Türkei – Laizismus = Religionsfreiheit?" eine Antwort auf die Frage zu geben, ob der türkische Laizismus tatsächlich Religionsfreiheit für alle türkischen Staatsangehörigen bedeutet. Dabei war ein zentraler Punkt der Diskussion die Frage nach der rechtlichen Stellung der einzelnen Religionsgemeinschaften bzw. religiösen Gruppierungen und deren Auswirkungen auf die Entfaltung dieser Gruppen. Damals musste die Frage, „Bedeutet Laizismus also Religionsfreiheit?“ so beantwortet werden: „Die türkische Spielart des Laizismus zur Zeit wohl kaum!“

Beim EU-Gipfel 2002 in Kopenhagen wurde beschlossen, auf der Grundlage des Berichts 2004 der Europäischen Kommission über die Fortschritte der Türkei auf dem Weg zum Beitritt ein Votum über die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen mit der Türkei abzugeben. Beitrittsbedingung ist die Erfüllung der Kopenhagener Kriterien, maßgeblich für die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen ist die weitestgehende Erfüllung des politischen Kriteriums. Dafür müssen nach vorherrschender Meinung sowohl die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen als auch die praktische Umsetzung der entsprechenden gesetzlichen Regelungen nachgewiesen werden. In der vorliegenden Studie "Zur Lage der Menschenrechte – Die Türkei auf dem Weg nach Europa – Religionsfreiheit?" soll der Frage nachgegangen werden, ob und inwieweit sich die Religionsfreiheit in der Türkei in den letzten Jahren fortentwickelt hat. Schwerpunkt der Darstellung wird dabei die Lage der nicht-muslimischen Minderheiten sein.

(2004)

Der Autor

Otmar Oehring, *1955 in Saulgau, aufgewachsen 1955 bis 1971 in Ankara, Türkei; 1975–1981 Studium der Kultur und Geschichte des Nahen Orients und der Rechtswissenschaft in München; 1981-1982 als Stipendiat der Friedrich-Ebert-Stiftung Aufenthalt in Istanbul, Türkei; 1983 Promotion an der LMU, München, über „Die Türkei im Spannungsfeld extremer Ideologien (1973–1980)“; seit Ende 1983 Referent in der Auslandsabteilung von missio Internationales Katholisches Missionswerk, Aachen – zunächst mit Schwerpunkt‚ islamische Länder’; 1991-2000 Referatsleiter Afrika/Naher Osten; 2001-2012 Leiter der missio-Fachstelle Menschenrechte; seit 1981 Gutachter in Asylverfahren.

Downloads

Zur Lage der Menschenrechte – Die Türkei auf dem Weg nach Europa – Religionsfreiheit? (PDF, 0.38 MB)
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Human Rights – Turkey on the Road to Europe – Religious Freedom? (PDF, 0.36 MB)
Icon: PDF
La situation des Droits de l’Homme – la Turquie sur la voie de l’Europe – Où en est la liberté religieuse (PDF, 0.64 MB)
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