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Inhalt

Diffamierung von Religionen und die Menschenrechte

- Menschenrechtsstudie 30 -

In der Studie wird die Entwicklung des Begriffs „Diffamierung von Religionen“ als Gegenstand politischer Betrachtungen innerhalb der Organe der Vereinten Nationen skizziert. Zunächst wird auf einige Gefahren eingegangen, die zu beachten sind, wenn der Begriff auch zur Bezeichnung der ihm zugrunde liegenden gesellschaftlichen Probleme verwendet wird; später wird der Begriff aus der Perspektive der Menschenrechtslehre erörtert. Eingegangen wird insbesondere auf die Grenzen der positiven Verpflichtungen des Staates zur Bekämpfung anstößiger Sprache und anstößigen Verhaltens. Darüber hinaus wird die Behauptung von Diskriminierung als Argument zur Erweiterung dieser Grenzen kritisch beleuchtet.

Der Autor kommt zu der Schlussfolgerung, dass das Konzept der „Diffamierung von Religionen“ nicht als Leitbild des Staates im Umgang mit religiöser Vielfalt geeignet ist, denn es führt entweder zu dem Versuch, eine unrealistische Versöhnung der Religionen zu erreichen oder Religionen als statische und voneinander getrennte Gemeinschaften festzuschreiben. Die erstrangige Aufgabe des Staates ist es jedoch, den Einzelnen und seinen religiösen Glauben zu schützen.

(2008)

Der Autor

Julian Rivers studierte in Cambridge und Göttingen, bevor er 1993 Dozent für Rechtswissenschaft an der Universität Bristol wurde. In dieser Tätigkeit hat er sich mit einer großen Bandbreite von Themen im Bereich europäisches und nationales Verfassungs- und Verwaltungsrecht, Menschenrechte und Rechtsphilosophie befasst. Sein Forschungsinteresse liegt in der Hauptsache im Bereich der Rechts- und Verfassungstheorie mit einem besonderen Schwerpunkt auf der juristischen Argumentationsführung und den Wechselwirkungen zwischen Recht und Religion. In diesen Bereichen hat er zahlreiche Publikationen veröffentlicht und erhielt für einige seiner frühen Arbeiten den Doktortitel. Bekannt wurde er durch seine Übersetzung des Buchs von Robert Alexy Theory of Constitutional Rights, das 2002 bei Oxford University Press zusammen mit verschiedenen Artikeln und Essays zur Anwendung von Alexys Theorie im britischen Umfeld erschien. 2007 wurde er als Professor für Rechtswissenschaft berufen. Er ist darüber hinaus Mitglied im Redaktionsbeirat des Ecclesiastical Law Journal und des Quaderni di Diritto e Politica Ecclesiastica. Aktuell arbeitet er an einer umfangreichen Studie zum Recht der Kirchen und religiösen Vereinigungen in England. Im Verwaltungsbereich der Universität hat er unter anderem als Undergraduate Dean (Beauftragter für Studentenangelegenheiten) an der ehemaligen Fakultät für Rechtswissenschaft gearbeitet, aktuell hat er das Amt des Undergraduate Dean an der Fakultät für Gesellschafts- und Rechtswissenschaften inne und ist dort Joint Education Director (Mitglied des Prüfungs- und Lehrplanausschusses).

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Diffamierung von Religionen und die Menschenrechte / Defamation of Religions and Human Rights / Diffamation des religions et droits de l’homme (PDF, 0.25 MB)
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